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Der Unterschied zwischen einer Motorrad-Öldichtungskette und einer gewöhnlichen Kette

Ich höre oft von Freunden die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Motorrad-Öldichtungsketten und normalen Ketten?

Der Hauptunterschied zwischen herkömmlichen Motorradketten und ölgedichteten Ketten liegt darin, ob sich zwischen dem inneren und dem äußeren Kettenglied ein Dichtring befindet. Betrachten wir zunächst die herkömmlichen Motorradketten.

Motorradkette

Bei gewöhnlichen Ketten besteht eine Kette aus mehr als 100 Gliedern, die abwechselnd aus inneren und äußeren Kettengliedern bestehen. Zwischen den beiden Kettengliedern befindet sich keine Gummidichtung, und die inneren und äußeren Kettenglieder liegen eng beieinander.

Bei herkömmlichen Ketten gelangen durch den Kontakt mit Luft, Staub und Schlammwasser während der Fahrt zwischen Kettenhülse und Rollen. Diese Fremdkörper schleifen den Spalt zwischen Hülse und Rollen wie feines Schleifpapier ab. An der Kontaktfläche vergrößert sich der Spalt zwischen Hülse und Rolle mit der Zeit, und selbst in einer idealen, staubfreien Umgebung ist Verschleiß zwischen Hülse und Rolle unvermeidlich.

Obwohl der Verschleiß einzelner Kettenglieder mit bloßem Auge nicht erkennbar ist, besteht eine Motorradkette oft aus Hunderten von Kettengliedern. Werden diese übereinandergelegt, ist der Verschleiß deutlich sichtbar. Am deutlichsten merkt man, dass sich die Kette gelängt hat. Übliche Ketten müssen daher etwa alle 1000 km nachgespannt werden, da zu lange Ketten die Fahrsicherheit ernsthaft beeinträchtigen können.

Schauen Sie sich die Öldichtungskette noch einmal an.
Zwischen den inneren und äußeren Kettenplatten befindet sich ein Dichtungsgummiring, der mit Fett gefüllt ist. Dieser verhindert, dass Staub von außen in den Spalt zwischen den Rollen und Bolzen eindringt und dass internes Fett herausgeschleudert wird, und sorgt so für eine kontinuierliche Schmierung.

Daher wird die maximale Laufleistung der Öldichtungskette erheblich verlängert. Eine zuverlässige Öldichtungskette muss in der Regel innerhalb von 3000 km nicht nachgespannt werden und weist eine deutlich längere Gesamtlebensdauer als herkömmliche Ketten auf, üblicherweise mindestens 30.000 bis 50.000 Kilometer.

Öldichtungsketten sind zwar gut, haben aber auch Nachteile. Der erste ist der Preis. Öldichtungsketten derselben Marke sind oft vier- bis fünfmal so teuer wie herkömmliche Ketten, oft sogar noch mehr. Beispielsweise kann der Preis einer bekannten DID-Öldichtungskette über 1.000 Yuan erreichen, während gewöhnliche Ketten aus heimischer Produktion in der Regel unter 100 Yuan kosten und höherwertige Marken sogar nur 100 Yuan.

Der Laufwiderstand der Öldichtungskette ist dann relativ hoch. Laienhaft ausgedrückt: Sie ist relativ „träge“. Sie eignet sich generell nicht für Modelle mit kleinem Hubraum. Nur Motorräder mit mittlerem und großem Hubraum verwenden diese Art von Öldichtungskette.

Abschließend sei noch erwähnt, dass auch die Öldichtungskette nicht wartungsfrei ist. Beachten Sie dies bitte. Auch sie muss gereinigt und gepflegt werden. Verwenden Sie zur Reinigung der Öldichtungskette keine Öle oder Lösungen mit zu hohem oder zu niedrigem pH-Wert, da dies die Dichtringe beschädigen und ihre Dichtwirkung beeinträchtigen kann. Zur Reinigung eignet sich in der Regel neutrales Seifenwasser. Die Verwendung einer Zahnbürste kann das Problem beheben. Alternativ kann auch ein spezielles, mildes Kettenwachs verwendet werden.

Zur Reinigung herkömmlicher Ketten eignet sich in der Regel Benzin, da es eine gute Reinigungswirkung hat und schnell verdunstet. Nach der Reinigung die Ölflecken mit einem sauberen Lappen abwischen und trocknen lassen. Anschließend mit einer Bürste nacharbeiten.

Die Kettenspannung liegt üblicherweise zwischen 1,5 cm und 3 cm, was als normal gilt. Diese Angabe bezieht sich auf den Kettenschwingungsbereich zwischen dem vorderen und hinteren Ritzel des Motorrads.

Wird dieser Wert unterschritten, führt dies zu vorzeitigem Verschleiß von Kette und Ritzel, die Radlager arbeiten nicht mehr einwandfrei und der Motor wird unnötig belastet. Liegt der Wert darüber, funktioniert das System nicht. Bei hohen Geschwindigkeiten schwingt die Kette zu stark auf und ab und kann sogar abspringen, was die Fahrsicherheit beeinträchtigt.


Veröffentlichungsdatum: 08.04.2023