Am vorderen Ende der Ankerkette befindet sich das erste Kettenglied, dessen Endstück (ES) direkt mit dem Ankerschäkel verbunden ist. Neben den normalen Kettengliedern gibt es üblicherweise weitere Anbauteile wie Endschäkel, Endglieder, vergrößerte Glieder und Wirbel. Zur einfacheren Wartung werden diese Anbauteile oft zu einer abnehmbaren Ankerkette, dem sogenannten Wirbelsatz, zusammengefasst, der über ein Verbindungsglied (oder einen Schäkel) mit dem Kettengliedkörper verbunden ist. Es gibt viele verschiedene Arten von Gliedern im Wirbelsatz; eine typische Form ist in Abbildung 4(b) dargestellt. Die Öffnungsrichtung des Endschäkels kann je nach Bedarf des Anwenders festgelegt werden und ist in etwa in Richtung des Ankerschäkels (zum Anker hin) ausgerichtet, um Verschleiß und Blockierungen zwischen Anker und unterer Ankerlippe zu minimieren.
Gemäß der spezifizierten Ankerkette sollte an einem Ende des Verbindungsankers ein Drehring angebracht sein. Dieser Drehring verhindert ein übermäßiges Verdrehen der Ankerkette beim Verankern. Der Ringbolzen des Drehrings sollte zum Mittelglied zeigen, um Reibung und Blockieren zu minimieren. Ringbolzen und Körper des Drehrings müssen auf derselben Mittellinie liegen und sich frei drehen können. Heutzutage wird häufig auch ein neuer Befestigungstyp, der Drehschäkel (Swivel Shackle, SW.S.), verwendet. Typ A wird direkt am Anker anstelle des Ankerschäkels angebracht. Typ B wird am Kettenende anstelle des Endschäkels angebracht und mit dem Ankerschäkel verbunden. Nach der Montage des Drehschäkels kann das Ankerendglied ohne Drehring und Endschäkel entfallen.
Veröffentlichungsdatum: 19. Juli 2022