Das sogenannte Motorradkettenfett ist nur eines von vielen Schmiermitteln. Es handelt sich dabei um ein speziell auf die Eigenschaften der Kette abgestimmtes Silikonfett. Es ist wasser- und schmutzabweisend und haftet gut. Diese optimale Schmierung fördert die Kettenschmierung und verlängert die Lebensdauer der Kette.
Beachten:
Motorradbegeisterte verwenden jedoch nicht unbedingt spezielles Kettenöl. Stattdessen greifen sie oft auf normales Schmieröl zurück. Am häufigsten wird Altöl auf die Kette gegeben. Diese Methode ist zwar umstritten, aber einfach und unkompliziert.
Das Hinzufügen von Altöl zur Kette kann zwar kurzfristig eine gewisse Schmierwirkung erzielen, doch da das Altöl Eisenspäne aus dem Motorverschleiß enthält, verschlimmert es den Kettenverschleiß. Altöl kann daher kein Kettenschmieröl ersetzen.
Im praktischen Einsatz verwenden Fahrer neben Altöl zur Kettenschmierung auch Fett (Butter) auf der Kette. Obwohl Fett eine starke Haftung aufweist, kann es eine bessere Schmierwirkung erzielen.
Aber auch wegen seiner guten Hafteigenschaften haften Staub und Sand während der Fahrt an seiner Oberfläche, was zu starkem Verschleiß führt. Daher ist Fett am ungeeignetsten zum Schmieren von Ketten.
Veröffentlichungsdatum: 09.09.2023
