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Welche Form hat das Rollengelenk?

Rollenketten spielen eine entscheidende Rolle für die effiziente Kraftübertragung in verschiedenen Branchen. Sie bestehen aus miteinander verbundenen Rollengliedern, die eine reibungslose Bewegung ermöglichen und der Maschine Flexibilität verleihen. Bei Rollenketten sind Form und Konstruktion der Rollengelenke für die Gesamtleistung von entscheidender Bedeutung. In diesem Blogbeitrag untersuchen wir die verschiedenen Formen von Rollengelenken und deren Bedeutung für die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von Rollenketten.

1. Standard-Rollenstangengelenk:
Die gebräuchlichste Form des Rollenglieds in Rollenketten ist das Standard-Rollenglied. Es besteht aus zwei Sätzen symmetrisch angeordneter Bolzen, die die innere Lasche und die Rollenglieder zusammenhalten. Diese Konstruktion gewährleistet eine reibungslose Drehung und ermöglicht die seitliche Bewegung der Rollen. Darüber hinaus bieten Standard-Rollengliedgelenke Flexibilität, die entscheidend ist, um Längenänderungen der Kette im Betrieb auszugleichen.

2. Blockverbinder:
Blockgelenke, auch Vollgelenke genannt, sind relativ selten, finden sich aber in einigen Schwerlastanwendungen für Rollenketten, wie z. B. Förderbändern und Aufzügen. Im Gegensatz zu Standard-Rollenketten verbinden Blockgelenke die Rollenglieder durch Vollstangen, die in die inneren Platten eingesetzt werden. Diese Konstruktion verhindert jegliche seitliche Bewegung der Rollen und verleiht der Rollenkette zusätzliche Festigkeit und Stabilität. Rollenketten mit Blockgelenken sind äußerst verschleißfest und daher ideal für raue Umgebungen geeignet.

3. Spannend:
Nietverbindungen sind für ihre hohe Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber starken Belastungen bekannt. Bei dieser Verbindungsart werden die innere Platte und das Rollenglied mittels Nieten verbunden. Nietverbindungen kommen häufig in anspruchsvollen Anwendungen zum Einsatz, wo Rollenketten hohen Belastungen ausgesetzt sind, beispielsweise in Bergbau- und Baumaschinen. Obwohl diese Verbindungen eine ausgezeichnete Festigkeit aufweisen, lassen sie keine Demontage oder Justierung zu.

4. Splintverbinder:
Splintverbindungen, auch als geteilte Verbindungen bekannt, werden häufig bei kleineren Rollenketten, wie sie beispielsweise bei Fahrrädern oder Motorrädern vorkommen, verwendet. Die Verbindung besteht aus einem Splint, der in eine Öffnung am Ende des Bolzens passt und ihn so fixiert. Splintverbindungen zeichnen sich durch ihre einfache Montage und Demontage aus und ermöglichen so eine unkomplizierte Wartung und Kettenlängenanpassung. Allerdings bieten sie möglicherweise nicht die gleiche Haltbarkeit wie andere Verbindungsarten.

Rollenketten sind unverzichtbare Komponenten in einer Vielzahl mechanischer und industrieller Anwendungen. Form und Konstruktion der inneren Rollenglieder dieser Ketten beeinflussen maßgeblich ihre Leistung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer. Von Standard-Rollengliedern bis hin zu Block- und Nietverbindungen bietet jede Bauart spezifische Vorteile und eignet sich für bestimmte Anwendungen. Das Verständnis dieser verschiedenen Formen von Rollengliedern vertieft unser Wissen über die komplexe Mechanik von Rollenketten und ermöglicht uns, fundierte Entscheidungen bei der Auswahl des am besten geeigneten Typs für eine bestimmte Anwendung zu treffen.

Rollenketten-CAD


Veröffentlichungsdatum: 18. August 2023