Die wichtigsten Bauformen des Kettenantriebs sind folgende:
(1) Ermüdungsschäden an den Kettenlaschen: Unter der wiederholten Einwirkung von Zugkräften an den Kettenlaschen kommt es nach einer bestimmten Anzahl von Lastwechseln zu Ermüdungsbrüchen. Unter normalen Schmierbedingungen ist die Dauerfestigkeit der Kettenlaschen der Hauptfaktor, der die Tragfähigkeit des Kettenantriebs begrenzt.
(2) Ermüdungsschäden an Rollen und Hülsen durch Stoßbelastung: Die im Kettenantrieb auftretenden Stoßbelastungen werden zunächst von den Rollen und Hülsen aufgenommen. Bei wiederholter Belastung und nach einer bestimmten Anzahl von Lastwechseln können die Rollen und Hülsen Ermüdungsschäden durch Stoßbelastung erleiden. Diese Ausfallart tritt hauptsächlich bei geschlossenen Kettenantrieben mit mittleren und hohen Drehzahlen auf.
(3) Verkleben von Bolzen und Hülse: Bei unzureichender Schmierung oder zu hoher Drehzahl verkleben die Laufflächen von Bolzen und Hülse. Dieses Verkleben begrenzt die Höchstgeschwindigkeit des Kettenantriebs.
Veröffentlichungsdatum: 26. September 2023
