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Was ist der grundlegende Aufbau eines Kettenantriebs?

Die Kettenübersetzung ist ein Eingriffsgetriebe mit präzisem Übersetzungsverhältnis. Es handelt sich um ein mechanisches Getriebe, das Kraft und Bewegung durch den Eingriff der Kette in die Zähne des Kettenrads überträgt.
die Kette
Die Kettenlänge wird in Gliedern angegeben. Die Anzahl der Kettenglieder ist vorzugsweise gerade, sodass beim Schließen der Kette zu einem Ring die äußeren und inneren Kettenglieder genau ineinandergreifen und die Verbindungen mit Federklammern oder Splinten gesichert werden können. Bei einer ungeraden Anzahl von Gliedern sind Übergangsglieder erforderlich. Unter Kettenspannung tragen die Übergangsglieder zusätzliche Biegekräfte und sollten daher möglichst vermieden werden. Die Zahnkette besteht aus vielen gestanzten Zahnplatten, die durch Gelenke verbunden sind. Um ein Herausspringen der Kette beim Eingriff zu verhindern, benötigt die Kette eine Führungsplatte (unterteilt in innere und äußere Führung). Die Zahnplatten haben gerade Seiten und greifen während des Betriebs in das Zahnprofil des Kettenrads ein. Die Gelenke können als Gleit- oder Wälzgelenke ausgeführt sein. Wälzgelenke reduzieren Reibung und Verschleiß und sind Gleitlagern überlegen. Im Vergleich zu Rollenketten laufen Zahnketten ruhiger, geräuscharm und sind stoßfester. Zahnketten sind jedoch aufgrund ihrer komplexen, teuren und schweren Konstruktion weniger verbreitet als Rollenketten. Sie werden hauptsächlich für Hochgeschwindigkeits- (bis zu 40 m/s) oder hochpräzise Kraftübertragungen eingesetzt. Die nationale Norm legt lediglich die Maximal- und Minimalwerte für den Radius des Zahnflankenbogens, den Radius der Zahnnut und den Winkel der Zahnnut des Rollenkettenrads fest (siehe GB1244-85 für Details). Das tatsächliche Stirnflächenprofil jedes Kettenrads sollte zwischen den größten und kleinsten Verzahnungsformen liegen. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Zahnprofilkurve. Die Zahnform muss jedoch ein reibungsloses und freies Ein- und Auslaufen der Kette gewährleisten und eine einfache Bearbeitung ermöglichen. Es gibt zahlreiche Stirnflächenprofilkurven, die diese Anforderungen erfüllen. Die gebräuchlichste Zahnform ist „drei Bögen und eine Gerade“, d. h. die Stirnflächenzahnform besteht aus drei Bögen und einer Geraden.

Kettenrad
Die beiden Seiten der Zahnform der Kettenradwellenoberfläche sind bogenförmig, um das Ein- und Auslaufen der Kettenglieder zu erleichtern. Bei der Bearbeitung der Zahnform mit Standardwerkzeugen ist es nicht erforderlich, die Stirnflächenzahnform in der Kettenrad-Werkstückzeichnung darzustellen. Die Zahnform der Kettenradwellenoberfläche muss jedoch eingezeichnet werden, um das Drehen des Kettenrads zu erleichtern. Die genauen Abmessungen des Wellenoberflächenzahnprofils entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Konstruktionshandbuch. Die Kettenradzähne müssen ausreichende Kontaktfestigkeit und Verschleißfestigkeit aufweisen, daher werden die Zahnoberflächen meist wärmebehandelt. Kleine Kettenräder haben mehr Eingriffszyklen als große Kettenräder und sind daher höheren Stoßkräften ausgesetzt. Aus diesem Grund sollte das verwendete Material im Allgemeinen hochwertiger sein. Gängige Werkstoffe für Kettenräder sind Kohlenstoffstahl (z. B. Q235, Q275, 45, ZG310-570 usw.), Grauguss (z. B. HT200) usw. Wichtige Kettenräder können aus legiertem Stahl gefertigt werden. Kettenräder mit kleinem Durchmesser können massiv ausgeführt sein. Das Kettenrad mit mittlerem Durchmesser kann als Düsenkettenrad ausgeführt werden; das Kettenrad mit größerem Durchmesser kann als Kombinationskettenrad konstruiert werden. Bei Verschleiß der Zähne kann das Hohlrad ausgetauscht werden. Die Größe der Kettenradnabe kann an der Riemenscheibe ausgerichtet werden.

 


Veröffentlichungsdatum: 23. August 2023