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Was sind die häufigsten Ausfallarten und -ursachen bei Rollenkettengetrieben?

Der Ausfall eines Kettenantriebs äußert sich hauptsächlich durch einen Kettenbruch. Die häufigsten Ausfallursachen von Ketten sind:
1. Kettenermüdungsschäden:
Beim Betrieb einer Kette ist die Spannung auf der losen und der gespannten Seite unterschiedlich, wodurch die Kette einer wechselnden Zugbeanspruchung ausgesetzt ist. Nach einer bestimmten Anzahl von Lastwechseln werden die Kettenglieder aufgrund unzureichender Dauerfestigkeit beschädigt. Es kann zu Ermüdungsbrüchen an den Kettenlaschen oder zu Lochfraß an Hülse und Rolle kommen. Bei einem gut geschmierten Kettenantrieb ist die Dauerfestigkeit der entscheidende Faktor für die Tragfähigkeit des Kettenantriebs.

Rollenkette

2. Magischer Schaden von Kettengelenken:
Beim Antrieb der Kette entsteht ein hoher Druck auf Bolzen und Hülse. Diese rotieren relativ zueinander, was zu Verschleiß am Gelenk und einer Vergrößerung der Teilung der Kette führt (die Teilung der beiden benachbarten Kettenglieder bezieht sich auf den Achsabstand der Rollen, der sich je nach Verschleißzustand im Betrieb ändert), wie in der Abbildung dargestellt. Da die Zunahme der Teilung nach Verschleiß des Gelenks hauptsächlich im äußeren Kettenglied erfolgt, bleibt die Teilung des inneren Kettenglieds nahezu unverändert. Dies führt zu einer ungleichmäßigen Teilung der einzelnen Kettenglieder und somit zu einem instabileren Antrieb. Erreicht die Teilung der Kette durch Verschleiß einen bestimmten Wert, verschlechtert sich der Eingriff zwischen Kette und Zahnrädern, was zu Überspringen und Überspringen der Zähne führt (wer schon einmal ein altes Fahrrad mit stark verschlissener Kette gefahren ist, kennt dieses Problem möglicherweise). Verschleiß ist die Hauptursache für Ausfälle schlecht geschmierter offener Kettenantriebe und verkürzt deren Lebensdauer erheblich.

3. Verkleben der Kettengelenke:
Bei hohen Drehzahlen und starker Belastung bildet sich nur schwer ein Schmierölfilm zwischen den Kontaktflächen von Bolzen und Hülse, und der direkte Metallkontakt führt zum Verkleben. Dieses Verkleben begrenzt die Höchstgeschwindigkeit des Kettenantriebs.

4. Kettenbruch durch Aufprall:
Bei Kettenantrieben mit großem Kettenspiel aufgrund mangelhafter Spannung führt die enorme Belastung beim wiederholten Anfahren, Bremsen oder Rückwärtslaufen zu Materialermüdung an Bolzen, Hülsen, Rollen und anderen Bauteilen. Es kommt zum Bruch durch Stoßbelastung. 5. Die Kette bricht aufgrund von Überlastung.
Bei Überlastung des langsam laufenden und stark belasteten Kettenantriebs kommt es aufgrund unzureichender statischer Festigkeit zum Bruch.


Veröffentlichungsdatum: 03.01.2024