Der Ausfall des Kettenantriebs äußert sich hauptsächlich im Bruch der Kette. Zu den Ausfallarten der Kette gehören im Wesentlichen:
1. Kettenermüdungsschäden:
Beim Betrieb einer Kette ist die Spannung auf der losen und der gespannten Seite unterschiedlich, wodurch die Kette einer wechselnden Zugbeanspruchung ausgesetzt ist. Nach einer bestimmten Anzahl von Lastwechseln werden die Kettenglieder aufgrund unzureichender Dauerfestigkeit beschädigt. Es kann zu Ermüdungsbrüchen an den Kettenlaschen oder zu Lochfraß an Hülse und Rollen kommen. Bei einem gut geschmierten Kettenantrieb ist die Dauerfestigkeit der Hauptfaktor für die Tragfähigkeit des Kettenantriebs.
2. Magischer Schaden von Kettengelenken:
Beim Kettenantrieb ist der Druck auf Bolzen und Hülse relativ hoch. Diese rotieren relativ zueinander, was zu Verschleiß am Gelenk und einer Vergrößerung der Teilung der Kette führt (die Teilung der inneren und äußeren Kettenglieder bezieht sich auf jeweils zwei benachbarte Glieder). Der Achsabstand der Rollen variiert je nach Verschleißbedingungen (siehe Abbildung). Da die Zunahme der Teilung nach dem Verschleiß des Gelenks hauptsächlich im äußeren Kettenglied auftritt, bleibt die Teilung des inneren Kettenglieds weitgehend unverändert. Dies verstärkt die Ungleichmäßigkeit der Teilung innerhalb der Kette und verschlechtert die Kraftübertragung. Durch die Verschleißbedingte Verlängerung der Kettenteilung verschlechtert sich der Eingriff zwischen Kette und Zahnrädern, was zu Überspringen und Überschlägen der Zähne führt (bekannt von alten Fahrrädern mit stark verschlissener Kette). Verschleiß ist die Hauptursache für Ausfälle schlecht geschmierter offener Kettenantriebe und reduziert deren Lebensdauer erheblich.
3. Verkleben der Kettengelenke:
Bei hoher Drehzahl und starker Belastung ist es schwierig, einen Schmierölfilm zwischen der Kontaktfläche des Bolzens und der Hülse zu bilden, und der direkte Metallkontakt führt zum Verkleben. Das Verkleben begrenzt die Höchstgeschwindigkeit des Kettenantriebs. 4. Kettenbruch durch Aufprall:
Bei einem Kettenantrieb mit großem seitlichem Durchhang aufgrund unzureichender Spannung führt der starke Stoß, der beim wiederholten Anfahren, Bremsen oder Rückwärtsfahren entsteht, zu Materialermüdung an Bolzen, Hülse, Rolle und anderen Bauteilen. Es kommt zu einem Bruch. 5. Die Kette bricht aufgrund von Überlastung.
Bei Überlastung des langsam laufenden und hochbelastbaren Kettenantriebs bricht dieser aufgrund unzureichender statischer Festigkeit.
Veröffentlichungsdatum: 28. August 2023
