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Der Zusammenhang zwischen der Teilung der Rollenkette und der Geschwindigkeit

Der Zusammenhang zwischen der Teilung der Rollenkette und der Geschwindigkeit

In industriellen Antriebssystemen sind Teilung und Drehzahl der Rollenkette entscheidende Faktoren für den Wirkungsgrad, die Lebensdauer und die Betriebsstabilität. Viele Ingenieure und Einkäufer konzentrieren sich bei der Auswahl zu sehr auf die Tragfähigkeit und vernachlässigen dabei oft die Abstimmung dieser beiden Faktoren. Dies führt letztendlich zu vorzeitigem Kettenverschleiß und -bruch und kann sogar zu Produktionsausfällen führen. Dieser Artikel erläutert die zugrundeliegenden Prinzipien und den Zusammenhang zwischen Teilung und Drehzahl und bietet praktische Auswahlmethoden, die Ihnen helfen, die optimale Rollenkette für unterschiedliche Betriebsbedingungen zu finden.

Rollenkette

I. Zwei Kernkonzepte verstehen: Definition und industrielle Bedeutung von Tonhöhe und Drehzahl

Bevor wir den Zusammenhang zwischen diesen beiden Größen analysieren, ist es wichtig, die grundlegenden Definitionen zu klären – dies ist unerlässlich, um Fehlentscheidungen bei der Auswahl zu vermeiden. Unabhängig davon, ob es sich um Rollenketten nach ANSI (amerikanischer Standard), ISO (internationaler Standard) oder GB (nationaler Standard) handelt, bleibt der grundlegende Einfluss von Teilung und Geschwindigkeit gleich.

1. Teilung der Rollenkette: Bestimmt die „Tragfähigkeit“ und die „Laufruhe“

Die Teilung ist das Kernmaß einer Rollenkette und bezeichnet den Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier benachbarter Rollen (gekennzeichnet durch das Symbol „p“ und typischerweise in mm oder Zoll gemessen). Sie bestimmt direkt zwei wichtige Eigenschaften der Kette:

Tragfähigkeit: Eine größere Teilung führt im Allgemeinen zu größeren Kettenkomponenten wie Laschen und Bolzen und einer höheren Nennlast (sowohl statisch als auch dynamisch), die getragen werden kann, wodurch sie sich für Schwerlastanwendungen (wie Bergbaumaschinen und schwere Förderanlagen) eignet.

Laufruhe: Eine kleinere Teilung reduziert die „Stoßfrequenz“ beim Eingriff der Kette in das Kettenrad, was zu weniger Vibrationen und Geräuschen während der Kraftübertragung führt. Dadurch eignet sie sich besser für Anwendungen, die eine hohe Stabilität erfordern (z. B. Präzisionswerkzeugmaschinen und Lebensmittelverpackungsanlagen).

2. Drehzahl: Bestimmt die „dynamische Spannung“ und die „Verschleißrate“

Die hier verwendete Drehzahl bezieht sich speziell auf die Drehzahl des Antriebsritzels, an dem die Kette befestigt ist (gekennzeichnet durch das Symbol „n“ und typischerweise in U/min gemessen), nicht auf die Drehzahl des Abtriebs. Ihre Auswirkung auf die Kette zeigt sich hauptsächlich in zwei Aspekten:
Dynamische Belastung: Je höher die Geschwindigkeit, desto größer die von der Kette im Betrieb erzeugte Zentrifugalkraft. Dies erhöht auch die Stoßbelastung beim Eingriff der Kettenglieder in die Zähne des Kettenrads erheblich (ähnlich dem Aufprall eines Autos, das mit hoher Geschwindigkeit über eine Bodenschwelle fährt).
Verschleißrate: Je höher die Geschwindigkeit, desto häufiger greift die Kette in das Kettenrad ein und desto größer wird die relative Rotation der Rollen und Bolzen. Der Gesamtverschleiß im gleichen Zeitraum steigt proportional an, was die Lebensdauer der Kette direkt verkürzt.

II. Kernlogik: Das Prinzip der „umgekehrten Anpassung“ von Tonhöhe und Geschwindigkeit

Umfangreiche industrielle Praxis hat bestätigt, dass zwischen der Teilung und der Drehzahl von Rollenketten ein klares „umgekehrtes Verhältnis“ besteht – das heißt, je höher die Drehzahl, desto kleiner sollte die Teilung sein, während sie bei niedrigerer Drehzahl größer sein kann. Das Prinzip zielt darauf ab, die Belastungsanforderungen mit dem Risiko dynamischer Belastungen in Einklang zu bringen. Dies lässt sich in drei Dimensionen unterteilen:

1. Hochgeschwindigkeitsbetrieb (typischerweise n > 1500 U/min): Eine kleine Teilung ist unerlässlich.
Wenn die Drehzahl des Antriebsritzels 1500 U/min überschreitet (wie beispielsweise bei Lüftern und kleinen Motorantrieben), steigen die dynamische Beanspruchung und die Zentrifugalkraft auf die Kette drastisch an. Der Einsatz einer Kette mit großer Teilung kann in dieser Situation zu zwei kritischen Problemen führen:

Überlastung durch Stoßbelastung: Ketten mit großer Teilung haben größere Glieder, was zu einer größeren Kontaktfläche und höheren Stoßkräften auf die Kettenradzähne beim Eingriff führt. Dies kann bei hohen Geschwindigkeiten leicht zu einem „Gliedersprung“ oder einem „Kettenradzahnbruch“ führen.

Durch Zentrifugalkraft verursachtes Durchhängen: Ketten mit großer Teilung haben ein höheres Eigengewicht. Die bei hohen Geschwindigkeiten entstehende Zentrifugalkraft kann dazu führen, dass die Kette von den Kettenradzähnen abspringt und dadurch „Kettenabwurf“ oder „Antriebsschlupf“ verursacht. Im Extremfall kann dies zu Kollisionen mit Maschinen führen. Daher werden für Hochgeschwindigkeitsanwendungen in der Regel Ketten mit einer Teilung von 12,7 mm (1/2 Zoll) oder weniger gewählt, wie beispielsweise Ketten der Serien ANSI #40 und #50 oder ISO 08B und 10B.

2. Anwendungen mit mittleren Drehzahlen (typischerweise 500 U/min < n ≤ 1500 U/min): Wählen Sie eine mittlere Steigung.
Anwendungen mit mittleren Drehzahlen sind vor allem in industriellen Bereichen (z. B. Förderbänder, Werkzeugmaschinenspindeln und Landmaschinen) verbreitet. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Belastungsanforderungen und Laufruheanforderungen ist dabei wichtig.
Für mittlere Lasten (z. B. leichte Förderbänder mit einer Nennleistung von bis zu 10 kW) werden Ketten mit einer Teilung von 12,7 mm bis 19,05 mm (1/2 Zoll bis 3/4 Zoll) empfohlen, beispielsweise der ANSI-Serien #60 und #80. Für höhere Lasten (z. B. mittelgroße Werkzeugmaschinen mit einer Nennleistung von 10 kW bis 20 kW) kann eine Kette mit einer Teilung von 19,05 mm bis 25,4 mm (3/4 Zoll bis 1 Zoll), beispielsweise der ANSI-Serien #100 und #120, gewählt werden. Um jedoch einen instabilen Eingriff zu vermeiden, ist eine zusätzliche Überprüfung der Zahnbreite des Kettenrads erforderlich.

3. Betrieb mit niedriger Drehzahl (typischerweise n ≤ 500 U/min): Es kann eine Kette mit großer Teilung gewählt werden.

Bei niedrigen Drehzahlen (wie z. B. in Brechanlagen im Bergbau und Schwerlasthebezeugen) sind die dynamische Belastung und die Zentrifugalkraft der Kette relativ gering. Die Tragfähigkeit wird zur Hauptanforderung, und die Vorteile einer Kette mit großer Teilung können voll ausgeschöpft werden:
Ketten mit großer Teilung bieten eine höhere Festigkeit der Komponenten und können Stoßbelastungen von mehreren hundert kN standhalten, wodurch ein Bruch der Kettenlaschen und ein Verbiegen der Bolzen unter hohen Belastungen verhindert wird.
Der Verschleiß ist bei niedrigen Geschwindigkeiten gering, wodurch Ketten mit großer Teilung eine Lebensdauer erreichen, die der Gesamtlebensdauer der Anlage entspricht. Dadurch entfällt die Notwendigkeit eines häufigen Austauschs (typischerweise alle 2–3 Jahre). In diesem Anwendungsfall werden häufig Ketten mit einer Teilung von ≥ 25,4 mm (1 Zoll) eingesetzt, wie beispielsweise Ketten der Serien ANSI #140 und #160 oder kundenspezifische, hochbelastbare Ketten mit großer Teilung.

III. Praktischer Leitfaden: Tonhöhe und Geschwindigkeit in 4 Schritten präzise anpassen

Nachdem die Theorie verstanden wurde, geht es nun darum, sie mithilfe standardisierter Verfahren umzusetzen. Die folgenden vier Schritte helfen Ihnen, schnell eine geeignete Kette auszuwählen und Fehler zu vermeiden, die durch Erfahrungswerte entstehen können:

Schritt 1: Kernparameter identifizieren – Zuerst 3 wichtige Daten sammeln

Bevor Sie sich für eine Kette entscheiden, müssen Sie diese drei Kernparameter der Ausrüstung ermitteln; keiner davon darf vernachlässigt werden:

Drehzahl des Antriebsritzels (n): Diese Angabe finden Sie direkt im Handbuch des Motors oder des Antriebsteils. Falls nur die Drehzahl des Abtriebsritzels bekannt ist, berechnen Sie diese rückwärts mithilfe der Formel „Übersetzungsverhältnis = Zähnezahl des Antriebsritzels / Zähnezahl des Abtriebsritzels“.

Bemessungsübertragungsleistung (P): Dies ist die Leistung (in kW), die das Gerät im Normalbetrieb übertragen muss. Dazu gehören auch Spitzenlasten (wie z. B. Anlaufstrom, der typischerweise mit dem 1,2- bis 1,5-Fachen der Bemessungsleistung berechnet wird).
Arbeitsumgebung: Auf Staub, Öl, hohe Temperaturen (>80 °C) und korrosive Gase achten. Für raue Umgebungen Ketten mit Schmiernuten und Korrosionsschutzbeschichtung wählen. Die Teilung sollte um 10–20 % erhöht werden, um Verschleiß auszugleichen.

Schritt 2: Vorläufige Auswahl des Tonhöhenbereichs basierend auf der Geschwindigkeit
Anhand der nachstehenden Tabelle kann der vorläufige Teilungsbereich basierend auf der Drehzahl des Antriebskettenrads ermittelt werden (am Beispiel einer Kette nach ANSI-Norm; andere Normen können entsprechend umgerechnet werden):
Drehzahl des Antriebsritzels (U/min) Empfohlener Teilungsbereich (mm) Entsprechende ANSI-Kettenreihe Typische Anwendungen
>1500 6,35–12,7 #25, #35, #40 Lüfter, kleine Motoren
500-1500 12,7-25,4 #50, #60, #80, #100 Förderbänder, Werkzeugmaschinen
<500 25,4-50,8 #120, #140, #160 Brecher, Elevator

Schritt 3: Überprüfen Sie mithilfe der Leistung, ob die Steigung die Belastbarkeit erfüllt.
Nach der vorläufigen Auswahl der Teilung ist mithilfe der „Leistungsberechnungsformel“ zu überprüfen, ob die Kette der Nennleistung standhält, um Überlastungsschäden zu vermeiden. Am Beispiel einer ISO-Standard-Rollenkette lautet die vereinfachte Formel wie folgt:
Zulässige Leistungsübertragung der Kette (P₀) = K₁ × K₂ × Pₙ
Dabei ist K₁ der Geschwindigkeitskorrekturfaktor (höhere Geschwindigkeiten führen zu einem niedrigeren K₁-Wert, der im Kettenkatalog zu finden ist); K₂ ist der Korrekturfaktor für die Betriebsbedingungen (0,7-0,9 für raue Umgebungen, 1,0-1,2 für saubere Umgebungen); und Pₙ ​​ist die Nennleistung der Kette (die anhand der Teilung im Katalog des Herstellers zu finden ist).
Verifizierungsbedingung: P₀ muss ≥ 1,2 × P erfüllen (1,2 ist der Sicherheitsfaktor, der für besonders beanspruchte Szenarien auf 1,5 erhöht werden kann).

Schritt 4: Passen Sie den endgültigen Plan an den Installationsraum an.
Wenn die anfänglich gewählte Teilung durch den Installationsraum begrenzt ist (z. B. wenn der Innenraum des Geräts zu eng ist, um eine Kette mit großer Teilung aufzunehmen), können zwei Anpassungen vorgenommen werden:
Verringern Sie die Teilung und erhöhen Sie die Anzahl der Kettenreihen: Wenn Sie beispielsweise ursprünglich eine Reihe mit 25,4 mm Teilung (#100) gewählt haben, können Sie auf zwei Reihen mit 19,05 mm Teilung (#80-2) wechseln, die eine ähnliche Tragfähigkeit bei kleinerer Größe bieten.
Optimieren Sie die Anzahl der Ritzelzähne: Bei gleichbleibender Teilung kann die Erhöhung der Zähnezahl des Antriebsritzels (in der Regel auf mindestens 17 Zähne) den Ketteneingriffsstoß reduzieren und indirekt die Anpassungsfähigkeit bei hohen Geschwindigkeiten verbessern.

IV. Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten: Vermeiden Sie diese 3 Fehler

Selbst nach Beherrschung des Auswahlprozesses scheitern viele immer noch, weil sie Details übersehen. Hier sind drei der häufigsten Irrtümer und ihre Lösungen:

Irrtum 1: Einzige Fokussierung auf die Tragfähigkeit unter Vernachlässigung der Drehzahlanpassung.

Irrtum: In der Annahme, dass „eine größere Teilung eine höhere Tragfähigkeit bedeutet“, wird für Hochgeschwindigkeitsbetrieb eine Kette mit größerer Teilung gewählt (z. B. eine #120-Kette für einen 1500-U/min-Motor). Folgen: Der Geräuschpegel der Kette übersteigt 90 dB, und innerhalb von zwei bis drei Monaten entstehen Risse in den Kettenlaschen. Lösung: Die Teilung sollte ausschließlich nach dem Prinzip „Geschwindigkeit“ ausgewählt werden. Reicht die Tragfähigkeit nicht aus, sollte die Anzahl der Kettenreihen der Teilung vorgezogen werden.

Irrtum 2: Verwechslung von „Antriebsscheibendrehzahl“ und „Abtriebsscheibendrehzahl“

Irrtum: Die Drehzahl der Abtriebsscheibe wird als Auswahlkriterium verwendet (z. B. wird bei einer Drehzahl der Abtriebsscheibe von 500 U/min und einer tatsächlichen Drehzahl der Antriebsscheibe von 1500 U/min eine größere Teilung basierend auf 500 U/min gewählt). Folgen: Übermäßige dynamische Belastung der Kette, die zu übermäßigem Bolzenverschleiß (Verschleiß von mehr als 0,5 mm pro Monat) führt. Lösung: Die Drehzahl der Antriebsscheibe muss als Standard verwendet werden. Im Zweifelsfall ist die Berechnung anhand der Motordrehzahl und des Untersetzungsverhältnisses vorzunehmen (Drehzahl der Abtriebsscheibe = Motordrehzahl / Untersetzungsverhältnis).

Irrtum 3: Die Bedeutung der Schmierung für die Abstimmung von Geschwindigkeit und Tonhöhe ignorieren

Fehler: Die Annahme, die richtige Teilung reiche aus, führt dazu, dass bei hohen Drehzahlen auf Schmierung verzichtet oder ein minderwertiges Schmiermittel verwendet wird. Folge: Selbst bei geringer Teilung kann sich die Kettenlebensdauer um über 50 % verkürzen, und es kann sogar zu Trockenreibungsfressern kommen. Lösung: Bei hohen Drehzahlen (n > 1000 U/min) ist eine Tropfschmierung oder Ölbadschmierung erforderlich. Die Viskosität des Schmiermittels muss der Drehzahl angepasst sein (je höher die Drehzahl, desto niedriger die Viskosität).

V. Industrielle Fallstudie: Optimierung vom Versagen zur Stabilität

In einer Automobilzulieferfabrik kam es an einer Förderanlage monatlich zu Kettenbrüchen. Durch die Optimierung der Steigungs-Geschwindigkeits-Anpassung konnten wir die Lebensdauer der Kette auf zwei Jahre verlängern. Die Details sind wie folgt:
Ursprünglicher Plan: Antriebsriemenscheibendrehzahl 1200 U/min, einreihige Kette mit einer Teilung von 25,4 mm (#100), 8 kW Kraftübertragung, keine Zwangsschmierung.
Fehlerursache: 1200 U/min liegen an der oberen Grenze des mittleren Drehzahlbereichs, und die Kette mit 25,4 mm Teilung ist bei dieser Drehzahl einer übermäßigen dynamischen Belastung ausgesetzt. Zudem führt die mangelnde Schmierung zu beschleunigtem Verschleiß.
Optimierungsplan: Reduzierung der Teilung auf 19,05 mm (#80), Umstellung auf eine zweireihige Kette (#80-2) und Einbau eines Tropfschmiersystems.
Optimierungsergebnisse: Das Betriebsgeräusch der Kette wurde von 85 dB auf 72 dB reduziert, der monatliche Verschleiß von 0,3 mm auf 0,05 mm verringert und die Lebensdauer der Kette von 1 Monat auf 24 Monate verlängert, wodurch jährlich über 30.000 Yuan an Ersatzkosten eingespart werden.

Fazit: Bei der Auswahl geht es im Wesentlichen um Ausgewogenheit.
Die Wahl von Teilung und Drehzahl einer Rollenkette ist nie eine einfache „groß oder klein“-Entscheidung. Vielmehr geht es darum, das optimale Gleichgewicht zwischen Tragfähigkeit, Betriebsgeschwindigkeit, Bauraum und Kosten zu finden. Durch die Beherrschung des Prinzips der „umgekehrten Anpassung“, kombiniert mit einem standardisierten vierstufigen Auswahlverfahren und der Vermeidung häufiger Fehler, lässt sich ein stabiles und langlebiges Antriebssystem gewährleisten.


Veröffentlichungsdatum: 17. Oktober 2025