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Der Einfluss der Anlasstemperatur auf die Leistungsfähigkeit von isothermen Rollenkettenplatten

Der Einfluss der Anlasstemperatur auf die Leistung von isothermen Rollenkettenplatten: Wichtige Qualitätskriterien, die jeder Käufer kennen muss

In der industriellen Getriebeindustrie,RollenketteDie Leistungsfähigkeit bestimmt unmittelbar die Betriebseffizienz und Lebensdauer der Ausrüstung. Als zentrales, tragendes Bauteil der Rollenkette ist die Qualität des isotherm geglühten Kettenblatts von entscheidender Bedeutung. Die Leistungsfähigkeit des Kettenblatts hängt eng mit dem Wärmebehandlungsprozess zusammen, wobei die Anlasstemperatur als Schlüsselparameter maßgeblichen Einfluss auf wichtige Kennwerte wie Härte, Zähigkeit und Verschleißfestigkeit der Kette hat.

Rollenkette

1. Der grundlegende Zusammenhang zwischen isothermen Kettenplatten und dem Anlassprozess
Isotherme Kettenplatten sind Schlüsselkomponenten, die im Bainit-Verfahren hergestellt werden. Dieses Verfahren verleiht ihnen eine gewisse Zähigkeit bei gleichzeitiger Erhaltung der Festigkeit. Das Anlassen, der letzte Schritt der Wärmebehandlung, dient primär dem Abbau von nach dem Abschrecken entstandenen inneren Spannungen, der Anpassung der inneren Metallstruktur und bestimmt letztendlich die mechanischen Eigenschaften der Kette.

Während des Anlassprozesses können bereits geringe Temperaturschwankungen die innere metallurgische Struktur der Kettenlaschen verändern. Ist die Anlasstemperatur zu niedrig, bleibt ein erheblicher Anteil des beim Abschrecken gebildeten Martensits erhalten. Dies sorgt zwar für eine hohe Härte, jedoch werden die inneren Spannungen nicht vollständig abgebaut, was die Sprödigkeit der Kette erhöht. Ist die Temperatur hingegen zu hoch, zersetzt sich der Martensit übermäßig, wodurch Festigkeit und Härte der Kette deutlich abnehmen und sie die Anforderungen an die Tragfähigkeit nicht mehr erfüllt. Daher ist die präzise Steuerung der Anlasstemperatur eine Schlüsseltechnologie für die optimale Abstimmung der verschiedenen Leistungseigenschaften der Kette.

2. Der Einfluss der Anlasstemperatur auf die Kettenhärte: Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Festigkeit und Praktikabilität
Die Härte ist ein grundlegender Indikator für die Tragfähigkeit einer Kette und steht in direktem Zusammenhang mit ihrer Fähigkeit, Verformungen unter hohen Belastungen zu widerstehen. Experimentelle Daten zeigen eine signifikante negative Korrelation zwischen der Anlasstemperatur und der Kettenhärte.

Bei einer Anlasstemperatur zwischen 200 °C und 300 °C bleibt die Härte der Kette zwischen 38 und 42 HRC. Dieser Bereich erfüllt die Belastungsanforderungen der meisten industriellen Antriebsanwendungen. Bei dieser Temperatur sind die Karbidpartikel in der Kette fein und gleichmäßig verteilt. Dadurch bleibt die nach dem Abschrecken erreichte hohe Festigkeit erhalten, während gleichzeitig durch das Anlassen bei niedriger Temperatur ein Teil der inneren Spannungen abgebaut wird. Wird die Temperatur auf 350–450 °C erhöht, sinkt die Härte auf 30–35 HRC. Während die Festigkeit abnimmt, verbessert sich die Zähigkeit deutlich, wodurch sich die Kette für Anlagen mit häufigen Anläufen eignet. Übersteigt die Temperatur jedoch 500 °C, fällt die Härte unter 25 HRC, und die Kettenlaschen neigen zu plastischer Verformung. In diesem Fall ist die Kette nur noch für einfache Antriebsanwendungen mit geringen Lasten und niedrigen Drehzahlen geeignet.

Käufer sollten Kettenglieder mit einer für die Tragfähigkeit ihrer Ausrüstung geeigneten Anlasstemperatur auswählen. Beispielsweise sollten Rollenketten für Bergbaumaschinen, die hohen Belastungen standhalten müssen, für hohe Härte bei etwa 250 °C angelassen werden. Antriebsketten für Lebensmittelverarbeitungsanlagen hingegen können für mittlere Härte bei 350 °C angelassen werden, wodurch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zähigkeit und Verschleißfestigkeit erzielt wird.

3. Zähigkeit und Dauerfestigkeit: Der verborgene Einfluss der Anlasstemperatur
Die Zähigkeit eines Kettenblatts bestimmt seine Schlagfestigkeit, während die Dauerfestigkeit die Lebensdauer der Rollenkette bestimmt. Obwohl diese beiden Kennwerte schwer direkt messbar sind, spielen sie eine entscheidende Rolle für den langfristigen Betrieb der Anlage und werden beide von der Anlasstemperatur beeinflusst. Niedrigtemperatur-Anlassen (unter 200 °C) führt zu hohen Eigenspannungen im Kettenblatt, was eine unzureichende Zähigkeit und Rissanfälligkeit unter wiederholter Stoßbelastung zur Folge hat. Steigt die Anlasstemperatur auf 300–400 °C, bauen sich die Eigenspannungen allmählich ab, die Zähigkeit der Ferritmatrix erholt sich, und die Schlagfestigkeit des Kettenblatts kann um über 30 % erhöht werden. Bei dieser Temperatur ist das Kettenblatt unter intermittierender Belastung weniger bruchgefährdet und eignet sich daher für Maschinen mit häufigen Start-Stopp-Zyklen, wie beispielsweise Stanzmaschinen und Kräne.

Die Dauerfestigkeit erreicht ihren Höchstwert bei einer Anlasstemperatur von 400–450 °C. Dieser Temperaturbereich fördert eine gleichmäßige Karbidausscheidung und führt zur Bildung eines stabilen, angelassenen Bainitgefüges, das die Entstehung und Ausbreitung von Ermüdungsrissen wirksam hemmt. Experimente haben gezeigt, dass Kettenplatten, die bei 420 °C angelassen wurden, ihre Dauerfestigkeit im Vergleich zu ähnlichen, bei 200 °C angelassenen Produkten um das Zwei- bis Dreifache verlängern können.

Bei Anlagen, die über längere Zeiträume kontinuierlich laufen, wie z. B. Förderbänder und Papiermaschinen, kann die Verwendung von Kettenplatten mit einer Härte von ca. 400 °C die Wartungshäufigkeit deutlich reduzieren. Bei geringeren Stoßbelastungen kann eine angemessene Erhöhung der Härtetemperatur zur Erzielung einer längeren Lebensdauer die Gesamtbetriebskosten sogar senken.

4. Verschleißfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit: Der Mehrwert der Anlasstemperatur

Neben den mechanischen Eigenschaften werden auch die Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit einer Kette von der Anlasstemperatur beeinflusst, was insbesondere unter rauen Betriebsbedingungen von Bedeutung ist.

Bei einer Anlasstemperatur von 300–400 °C weist die auf der Kettenoberfläche gebildete Oxidschicht eine dichte Struktur auf und bietet so einen gewissen Schutz vor Verschleiß durch Verunreinigungen im Schmieröl. Darüber hinaus weisen in diesem Temperaturbereich behandelte Ketten eine moderate Oberflächenhärte auf, wodurch der Verschleiß an Rollen und Bolzen minimiert und der Metallabrieb während der Kraftübertragung reduziert wird.

In feuchten oder korrosiven Umgebungen weisen Ketten, die über 450 °C gehärtet wurden, eine bessere Leistung auf. Höhere Härtetemperaturen reduzieren den Kohlenstoffgehalt der Kette, wodurch die Wahrscheinlichkeit interkristalliner Korrosion sinkt. Gleichzeitig wird die Bildung einer Passivschicht gefördert und die Rostbeständigkeit verbessert. Beispielsweise hat eine bei 500 °C gehärtete Kette in Anlagen zur Wasseraufbereitung eine 1,5-mal längere Korrosionslebensdauer als eine bei 300 °C gehärtete Kette.

Käufer sollten bei der Auswahl der Kette die Einsatzumgebung umfassend berücksichtigen. In staubigen Bergbauumgebungen ist eine hochverschleißfeste, bei 350 °C gehärtete Kette vorzuziehen. In feuchten Landmaschinen empfiehlt sich eine korrosionsbeständige, bei 450 °C oder höher gehärtete Kette.

5. Kaufentscheidungshilfe: So wählen Sie die richtige Kette anhand der Anlasstemperatur aus

Anhand der Auswirkungen der Anlasstemperatur auf die Kettenleistung können Käufer durch Befolgen der folgenden Schritte eine genaue Auswahl treffen:

Zunächst sollten die Kernanforderungen an die Ausrüstung ermittelt werden. Ist die Tragfähigkeit das Hauptkriterium, wie beispielsweise bei metallurgischen Maschinen, wählt man eine Kette, die bei 250–300 °C angelassen wurde. Steht die Dauerfestigkeit im Vordergrund, wie etwa bei Textilmaschinen, sind Produkte mit einer Anlasstemperatur von 400–450 °C vorzuziehen.

Zweitens ist die Betriebsumgebung zu beurteilen. Bei trockenen und sauberen Arbeitsbedingungen ist die Härte entscheidend. In feuchten und staubigen Umgebungen sind Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit zu berücksichtigen und die Anlasstemperatur entsprechend zu erhöhen.

Prüfen Sie abschließend die Prozesskontrollfähigkeiten des Lieferanten. Qualitativ hochwertige Lieferanten liefern detaillierte Angaben zu den Anlasstemperaturen und Leistungsprüfberichte, um eine gleichbleibende Qualität jeder Charge von Kettenplatten zu gewährleisten. Es empfiehlt sich, einen Hersteller zu wählen, der die Anlasstemperatur konstant innerhalb einer Toleranz von ±10 °C halten kann, um Qualitätsrisiken durch Prozessschwankungen zu vermeiden.


Veröffentlichungsdatum: 22. August 2025