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Hygienische Anforderungen an Rollenketten in Lebensmittelverarbeitungsmaschinen

I. Internationaler Kernstandardrahmen für hygienische Rollenketten

Die hygienischen Anforderungen an Rollenketten in Lebensmittelverarbeitungsmaschinen sind nicht isoliert, sondern in ein weltweit einheitliches Lebensmittelsicherheitssystem eingebettet, das sich im Wesentlichen an drei Kategorien von Normen hält:
* **Zertifizierung von Lebensmittelkontaktmaterialien:** FDA 21 CFR §177.2600 (USA), EU 10/2011 (EU) und NSF/ANSI 51 legen eindeutig fest, dass Kettenmaterialien ungiftig und geruchlos sein und einen Schwermetallmigrationsgrad von ≤0,01 mg/dm² aufweisen müssen (entsprechend der Prüfung nach ISO 6486);
* **Maschinenhygiene-Designnormen:** Die EHEDG-Typ-EL-Klasse-I-Zertifizierung verlangt, dass die Geräte keine unhygienischen Bereiche aufweisen, während EN 1672-2:2020 die Reinheitskompatibilität und die Risikokontrollprinzipien für Lebensmittelverarbeitungsmaschinen regelt;
* **Anwendungsspezifische Anforderungen:** Beispielsweise muss die Milchindustrie Anforderungen an die Rostbeständigkeit in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit und korrosiven Bedingungen erfüllen, und Backgeräte müssen Temperaturschwankungen von -30℃ bis 120℃ standhalten.

II. Hygiene- und Sicherheitsgrundlagen für die Materialauswahl

1. Metallische Werkstoffe: Ein ausgewogenes Verhältnis von Korrosionsbeständigkeit und Ungiftigkeit
Bevorzugen Sie austenitischen Edelstahl 316L, der in chlorhaltigen Umgebungen (z. B. bei der Sole-Reinigung) eine über 30 % bessere Korrosionsbeständigkeit als Edelstahl 304 bietet und so eine durch Metallkorrosion verursachte Lebensmittelverunreinigung verhindert.
Vermeiden Sie die Verwendung von gewöhnlichem Kohlenstoffstahl oder nicht zertifizierten Legierungen, da diese Materialien leicht Schwermetallionen freisetzen und nicht beständig gegen saure oder alkalische Reinigungsmittel sind, die in der Lebensmittelverarbeitung verwendet werden (wie z. B. 1-2 % NaOH, 0,5-1 % HNO₃).

2. Nichtmetallische Bauteile: Konformität und Zertifizierung sind entscheidend
Walzen, Hülsen und andere Komponenten können aus FDA-zertifiziertem UHMW-PE-Material gefertigt sein, das eine glatte und dichte Oberfläche aufweist, an der Zucker, Fett oder andere Rückstände nicht leicht haften bleiben und das beständig gegen Hochdruckreinigung und Desinfektionsmittelkorrosion ist.
Kunststoffkomponenten müssen die für die Lebensmittelindustrie geltenden blauen oder weißen Materialnormen erfüllen, um das Risiko einer Pigmentmigration zu vermeiden (z. B. die Kunststoffkomponenten der igus TH3-Serie von Hygieneketten).

III. Hygieneoptimierungsprinzipien der Tragwerksplanung

Der wesentliche Unterschied zwischen hygienischen Rollenketten und herkömmlichen Industrieketten liegt in ihrer Konstruktion ohne tote Winkel, die insbesondere Folgendes erfordert:

Anforderungen an Oberflächen und Ecken:
Hochglanzpolieren mit einer Oberflächenrauheit Ra≤0,8μm zur Reduzierung der mikrobiellen Anhaftung;
Alle Inneneckenradien ≥ 6,5 mm, wodurch scharfe Winkel und Vertiefungen vermieden werden. Eine Fallstudie an Fleischverarbeitungsanlagen zeigt, dass die Optimierung des Inneneckenradius von 3 mm auf 8 mm die mikrobielle Wachstumsrate um 72 % reduzierte;
Demontage- und Entwässerungsplanung:
Modulare Bauweise, die eine schnelle Demontage und Montage ermöglicht (ideale Demontage- und Montagezeit ≤10 Minuten) und somit eine einfache Tiefenreinigung erlaubt;
In den Kettenzwischenräumen müssen Ablaufrinnen vorgesehen sein, um Wasserrückstände nach dem Spülen zu vermeiden. Die offene Konstruktion der Rollenkette kann die CIP-Effizienz (Clean-in-Place) um 60 % verbessern;
Verbesserter Dichtungsschutz:
Die Lagerteile sind mit einer Labyrinth- und Lippendichtung versehen und erreichen die Schutzart IP69K (wasserdicht) bei einer Dichtschichtdicke von ≥ 0,5 mm. Das Eindringen von Feststoffen und Flüssigkeiten muss verhindert werden; freiliegende Schraubenkonstruktionen sind unzulässig, um zu vermeiden, dass Gewindespalten zu schwer zugänglichen Reinigungsstellen werden.

IV. Einhaltung der Betriebsabläufe für Reinigung und Schmierung

1. Anforderungen an die Reinigungskompatibilität
Widersteht CIP-Reinigungsprozessen bei Temperaturen von 80-85℃ und Drücken von 1,5-2,0 bar und entfernt über 99 % der Rückstände innerhalb von 5 Minuten; kompatibel mit organischen Lösungsmitteln wie Ethanol und Aceton sowie mit Desinfektionsmitteln in Lebensmittelqualität, ohne dass es zu Abblättern der Beschichtung oder Materialalterung kommt.
2. Hygienestandards für Schmiersysteme
Es muss ein lebensmittelgeeignetes Schmiermittel der NSF-H1-Klasse verwendet werden, oder es muss eine selbstschmierende Konstruktion (z. B. selbstschmierende Rollen aus UHMW-PE-Material) eingesetzt werden, um das Risiko einer Schmiermittelkontamination von Lebensmitteln auszuschließen; Das Hinzufügen von nicht lebensmittelgeeignetem Fett während des Kettenbetriebs ist verboten, und alte Schmiermittelreste müssen bei der Wartung gründlich entfernt werden, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.

V. Auswahl- und Wartungsrichtlinien

1. Szenariobasiertes Auswahlprinzip

 

2. Wichtige Wartungspunkte
* Tägliche Reinigung: Nach dem Betrieb Rückstände aus den Kettenplattenspalten und von den Rollenoberflächen entfernen. Mit Hochdruck abspülen und gründlich trocknen, um Kondensation und Bakterienwachstum zu verhindern.
* Regelmäßige Inspektion: Ersetzen Sie die Kette umgehend, sobald ihre Längung 3 % der Nennlänge überschreitet. Prüfen Sie gleichzeitig den Verschleiß der Kettenradzähne, um einen beschleunigten Verschleiß durch die gleichzeitige Verwendung alter und neuer Teile zu vermeiden.
* Überprüfung der Einhaltung: Bestehen des ATP-Biofluoreszenztests (RLU-Wert ≤30) und des mikrobiellen Belastungstests (Rückstände ≤10 KBE/cm²), um sicherzustellen, dass die Hygienestandards eingehalten werden.

Fazit: Der Kernnutzen hygienischer Rollenketten
Die Hygiene und Sicherheit von Maschinen in der Lebensmittelverarbeitung ist ein systematisches Projekt. Als wichtige Antriebskomponente bestimmt die Konformität von Rollenketten direkt die Sicherheit des Endprodukts. Die Einhaltung internationaler Standards bei der Materialauswahl, der nahtlosen Konstruktion und der standardisierten Wartung reduziert nicht nur das Kontaminationsrisiko, sondern verbessert auch die Lebensmittelsicherheit und Produktionseffizienz durch geringere Reinigungszeiten und längere Lebensdauer. Die Wahl hygienischer, EHEDG- und FDA-zertifizierter Rollenketten bildet die erste und wichtigste Hygienebarriere für Lebensmittelverarbeitungsbetriebe.


Veröffentlichungsdatum: 21. November 2025