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Wie man verhindert, dass mechanisches Dehnen zu einer Überdehnung von Rollenketten führt

Wie man verhindert, dass mechanisches Dehnen zu einer Überdehnung von Rollenketten führt

In industriellen Antriebssystemen haben sich Rollenketten aufgrund ihrer hohen Effizienz und Langlebigkeit zu zentralen Antriebskomponenten in Förderanlagen, Landmaschinen und der Automobilindustrie entwickelt. Die mechanische Vorspannung ist ein Schlüsselprozess bei der Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Rollenketten. Ihr korrekter Betrieb bestimmt direkt die Lebensdauer der Kette und die Stabilität der Anlage. Eine unsachgemäße Vorspannung, die zu einer Überdehnung führt, kann nicht nur vorzeitigen Kettenausfall verursachen, sondern auch eine Reihe von Problemen nach sich ziehen, darunter Anlagenstillstände und Produktionsunfälle. Dieser Artikel analysiert die grundlegenden Prinzipien der mechanischen Vorspannung, untersucht umfassend die Gefahren der Überdehnung und bietet einen wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Plan zur Vermeidung von Überdehnung aus drei Perspektiven: Vorbereitung, Durchführung sowie Prüfung und Wartung.

Rollenketten

1. Den grundlegenden Zusammenhang zwischen mechanischer Dehnung und Überdehnung von Rollenketten verstehen

Bevor wir uns damit befassen, wie man dies verhindern kann, müssen wir zunächst klären, was genau gemeint ist – nur wenn wir den Mechanismus der mechanischen Dehnung und die Kriterien für die Definition von Überdehnung verstehen, können wir die Risiken an der Wurzel packen. 1. Die Kernfunktion der mechanischen Dehnung: Nicht die „Verlängerung der Kette“, sondern die „präzise Anpassung“.

Mechanisches Dehnen bedeutet nicht einfach, eine Rollenkette mit äußerer Kraft zu dehnen. Vielmehr geht es darum, mithilfe kontrollierter mechanischer Kraft eine voreingestellte Kettenspannung bei der Montage zu erreichen oder durch langjährigen Betrieb entstandene plastische Verformungen bei der Wartung zu beseitigen. Beispiele für Anwendungsfälle sind:

Vordehnung bei der Montage neuer Ketten: Im Herstellungsprozess entstehen kleine Spalten zwischen Bauteilen wie Kettenlaschen, Bolzen und Rollen. Durch mechanisches Vordehnen lassen sich diese Spalten schließen und so Vibrationen und Geräusche durch zu großes Spiel im ersten Betrieb verhindern.

Nachjustieren einer alten Kette bei der Wartung: Rollenketten, die lange im Einsatz waren, weisen aufgrund von Verschleiß eine Teilungslängung auf. Durch mechanisches Dehnen lässt sich feststellen, ob die Kette noch im sicheren Betriebsbereich liegt oder ob diese Längung durch Feinjustierung des Kettenspanners ausgeglichen werden kann.

Synchrone Kalibrierung in Mehrachsengetrieben: Bei Anlagen mit mehreren Rollenketten gewährleistet die mechanische Dehnung eine gleichmäßige Kettenspannung und verhindert so eine Überlastung einzelner Ketten durch ungleichmäßige Kraftverteilung. 2. Definition der Überdehnung: Die rote Linie von der „zulässigen Dehnung“ zur „Bruchgrenze“
Die Dehnung von Rollenketten lässt sich in zwei Arten unterteilen: elastische Dehnung (rückgängig nach Wegfall der äußeren Kraft) und plastische Dehnung (bleibende Verformung nach Überschreiten der Streckgrenze des Materials durch die äußere Kraft). Der Kern der Überdehnung ist die „übermäßige plastische Dehnung“, die üblicherweise durch die Teilungsverlängerung bestimmt wird.

Bei gewöhnlichen Antriebsrollenketten gilt: Eine Teilungsdehnung von mehr als 3 % wird als Überdehnung betrachtet und erfordert einen Austausch;

Bei hochbelasteten/schnelllaufenden Antriebsrollenketten gilt: Eine Teilungslängung von mehr als 2 % gibt Anlass zur Sorge, und bei mehr als 2,5 % ist ein Austausch erforderlich.

Eine Überdehnung tritt im Wesentlichen dann auf, wenn die beim mechanischen Dehnen aufgebrachte Kraft die Streckgrenze des Kettenmaterials überschreitet oder wenn die Dehnungszeit zu lang ist, was zu einer übermäßigen plastischen Verformung führt.

2. Die Gefahren der Überdehnung: Mehr als nur ein „Kettenriss“, es ist eine „Maschinenkatastrophe“

Viele Menschen glauben, dass „Überdehnung einfach bedeutet, dass die Kette nicht lange hält“, aber in Wirklichkeit kann Überdehnung Kaskadeneffekte auf das gesamte Getriebesystem haben und sogar zu Sicherheitsunfällen führen.

1. Unmittelbare Gefahr: Unwiderrufliche Beschädigung der Kette

Kettenplattenbruch: Übermäßige Dehnung kann zu Spannungskonzentrationen an den Kettenplattenlöchern führen, was nach längerem Betrieb zu Rissen an den Rändern der Löcher führen kann.

Beschleunigter Bolzenverschleiß: Durch plastische Verformung vergrößert sich der Abstand zwischen Bolzen und Kettenplattenloch, was zu einem 3- bis 5-mal schnelleren Verschleiß als normal führt.

Rollenblockierung: Ungleichmäßige Krafteinwirkung beim Dehnen kann zu einer Fehlausrichtung zwischen Rolle und Hülse führen, wodurch die reibungslose Drehung der Rolle behindert und der Verschleiß weiter verstärkt wird. 2. Indirekte Gefahren: Kaskadierende Ausfälle im Getriebesystem

Verminderte Übertragungsgenauigkeit: Übermäßige Kettenlängung erhöht die Kettenteilung und damit das Eingriffsspiel der Kettenradzähne. Dies kann leicht zu Zahnüberspringungen und Kettenabwürfen führen und die Betriebsgenauigkeit der Anlage beeinträchtigen (z. B. erhöhte Positionierfehler bei Förderanlagen).

Vorzeitiger Kettenradausfall: Wenn eine Kette mit übermäßiger Teilung in ein Standardkettenrad eingreift, wird eine ungleichmäßige Kraft auf die Kettenradzähne ausgeübt, was zu lokalem Verschleiß und Zahnausbrüchen führt und die Lebensdauer des Kettenrads verkürzt.

Lastspitzen im Motor: Bei Überdehnung der Kette steigt der Betriebswiderstand, wodurch der Motor eine höhere Leistung abgeben muss, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Dies kann langfristig zu Motorüberhitzung, Durchbrennen oder häufigen Wechselrichterauslösungen führen.

3. Ultimative Gefahr: Produktionsunterbrechung und Sicherheitsrisiken

Für Hersteller von Montagelinien kann ein Kettenbruch aufgrund übermäßiger Kettendehnung zu stunden- oder sogar tagelangen Produktionsausfällen führen, was direkte wirtschaftliche Verluste in Höhe von Zehntausenden bis Hunderttausenden von Yuan zur Folge hat.

Bei Hebe- und Fördergeräten kann eine übermäßige Dehnung der Rollenkette dazu führen, dass schwere Gegenstände herunterfallen und dadurch Personen verletzt werden.

3. Wichtigste Präventionsmaßnahme: Vollständige Prozesskontrolle von der „Vorbereitung“ bis zur „Umsetzung“

Der Schlüssel zur Vermeidung von Überdehnung beim mechanischen Dehnen liegt in der Kontrollierbarkeit. Durch präzise Vorplanung, standardisierte Arbeitsabläufe und Echtzeitüberwachung und -prüfung lässt sich der Dehnenprozess im elastischen Bereich halten, um übermäßige plastische Verformung zu verhindern. Im Folgenden finden Sie einen stufenweisen Implementierungsplan:

Phase 1: Vorbereitung – Kenne dich selbst und deinen Gegner, um blinde Operationen zu vermeiden

Unzureichende Vorbereitung ist die Hauptursache für Überdehnung. Drei wichtige Aufgaben müssen vor dem Dehnen erledigt werden:

1. Bestimmen Sie die „Zuggrenzparameter“ der Kette.

Rollenketten unterschiedlicher Modelle und Materialien weisen deutlich unterschiedliche Streckgrenzen und zulässige Dehnungen auf. Wichtige Parameter müssen im Voraus durch Konsultation des Produkthandbuchs oder durch Durchführung von Tests ermittelt werden:

Bemessungszugkraft: Die maximale Zugkraft, die die Kette ohne plastische Verformung aushalten kann (z. B. beträgt die Bemessungszugkraft für eine Rollenkette der Serie 16A etwa 15,8 kN);

Zulässige Teilungsdehnung: Wird anhand der Betriebsbedingungen des Geräts ermittelt (3 % bei normalen Bedingungen, weniger als 2,5 % bei Schwerlastbedingungen);

Materialstreckgrenze: Die Streckgrenze der Hauptkomponenten der Kette (z. B. 40Mn für Kettenplatten und 20CrMnTi für Bolzen) dient als Grundlage für die Berechnung der Zugkraft.

Praktischer Tipp: Falls die Bedienungsanleitung nicht verfügbar ist, schneiden Sie ein Stück der Kette desselben Modells ab und führen Sie eine Dehnungsprobe durch. Ermitteln Sie mit einer Zugprüfmaschine die Streckgrenze, die als Referenzwert für die tatsächliche Dehnung dient. 2. Geeignete Dehnungsgeräte und -werkzeuge auswählen
Gängige Ausrüstung für mechanische Streckverfahren umfasst manuelle, elektrische und hydraulische Spannvorrichtungen. Die wichtigsten Faktoren bei der Auswahl der richtigen Ausrüstung sind kontrollierbare Präzision und stabile Spannung.

Kleine Kette (Teilung ≤ 12,7 mm): Zur Kontrolle der Spannung kann ein manueller Kettenspanner zusammen mit einem Drehmomentschlüssel verwendet werden (der Drehmomentwert wird mithilfe der Umrechnungsformel „Drehmoment – ​​Spannung“ ermittelt).

Mittelgroße bis große Ketten (Teilung 15,875-38,1 mm): Es wird ein elektrischer Kettenspanner mit digitaler Spannungsanzeige und automatischer Abschaltfunktion empfohlen.

Hochleistungskette (Teilung ≥ 50,8 mm): Es muss ein hydraulischer Kettenspanner verwendet werden, der mit einer Hydraulikpumpe arbeitet, um den Druck präzise zu steuern und plötzliche Spannungsanstiege zu vermeiden.

Vermeidungstipp: Gewaltsames Spannen (z. B. mit einem Kran) ist strengstens verboten. Diese Methode ermöglicht keine Spannungskontrolle und kann leicht zu Überdehnung führen. 3. Überprüfen Sie den Zustand der Kette und des Fundaments.

Eine Voruntersuchung vor dem Dehnen kann dazu beitragen, Dehnungsrisiken durch „angeborene Defekte“ zu vermeiden:

Sichtprüfung der Kette: Prüfen Sie die Kettenglieder auf Risse, lose Bolzen und intakte Rollen. Sollten Mängel vorhanden sein, reparieren oder ersetzen Sie diese vor dem Dehnen.

Ausrichtung der Basis: Prüfen Sie, ob die Kettenradachsen parallel und in einer Ebene liegen (Abweichung ≤ 0,5 mm/m). Eine zu große Abweichung der Basis kann nach dem Spannen aufgrund ungleichmäßiger Krafteinwirkung zu lokaler Überdehnung der Kette führen.

Reinigung und Schmierung: Öl und Verunreinigungen von der Kettenoberfläche entfernen. Eine geeignete Menge kettenspezifisches Schmiermittel auftragen, um die Reibung beim Dehnen zu reduzieren und lokale Spannungsspitzen durch Reibung zu vermeiden.

Phase 2: Steuerung des Streckprozesses – Präzise Krafteinwirkung zur Steuerung des Verformungsrhythmus

Kern des Dehnungsvorgangs sind „konstante Geschwindigkeit, kontrollierbare Kraft und Echtzeitüberwachung“. Die folgenden vier Schritte müssen unbedingt eingehalten werden:

1. Einstellen der Parameter für „Gradiertes Dehnen“

Um übermäßige plastische Verformung durch einmalige Einwirkung zu hoher Kraft zu vermeiden, sollte ein „gestuftes Dehnungsverfahren“ angewendet werden. Die spezifischen Parameter sind wie folgt:

Stufe 1 (Vordehnung): Legen Sie 30 bis 40 % der Nennzuglast für 5 bis 10 Minuten an, um anfängliches Spiel in der Kette zu beseitigen und auf ungewöhnliche Verformungen zu achten.

Stufe 2 (Dehnung): Erhöhen Sie die Zugkraft langsam auf 60–70 % der Nennzugkraft und halten Sie diese 10–15 Minuten lang. Die Kette befindet sich nun im elastischen Dehnungsbereich, und die Spannung kann nach Bedarf angepasst werden.

Stufe 3 (Kalibrierungsdehnung): Falls weitere Justierungen erforderlich sind, erhöhen Sie die Zugkraft auf 80 % der Nennzugkraft (maximal 90 %), halten Sie diese 5 Minuten lang, entlasten Sie die Kette anschließend langsam und achten Sie dabei auf Tonhöhenänderungen. Grundprinzip: Lassen Sie zwischen den einzelnen Dehnungsstufen 3–5 Minuten Pause, um die Kettenspannung gleichmäßig zu verteilen und plötzliche Zugstöße zu vermeiden.
2. Kontrolle der Dehnungsgeschwindigkeit und Kraftgleichmäßigkeit
Dehnungsgeschwindigkeit: Bei manueller Dehnung sollte die Drehzahl des Schraubenschlüssels ≤ 1 Umdrehung/Sekunde betragen. Bei elektrischer/hydraulischer Dehnung sollte die Kraftanstiegsrate ≤ 5 kN/Minute betragen, um plötzliche Krafteinwirkungen und damit verbundene lokale Überlastungen zu vermeiden.
Gleichmäßige Kraftverteilung: Achten Sie beim Spannen darauf, dass die Zugpunkte an beiden Kettenenden mit der Kettenachse übereinstimmen. Ist die Kette zu lang (über 5 Meter), bringen Sie zusätzliche Stützen in der Mitte an, um eine ungleichmäßige Kraftverteilung durch Durchhängen der Kette aufgrund ihres Eigengewichts zu verhindern.
Richtungskontrolle: Die Dehnungsrichtung sollte mit der Betriebslastrichtung der Kette übereinstimmen (z. B. sollte eine Antriebskette entlang der Antriebsebene gedehnt werden), um durch seitliche Spannung verursachte Kettenverformungen zu vermeiden. 3. Echtzeitüberwachung des Dehnungszustands: „Beobachten, Messen und Hören“

Während des Dehnungsprozesses ist eine mehrdimensionale Überwachung erforderlich, um Anzeichen einer Überdehnung frühzeitig zu erkennen:

Verformung beobachten: Messen Sie die Kettenteilung alle 5 Minuten mit einem Messschieber oder einer Teilungslehre (messen Sie 10 aufeinanderfolgende Teilungen und bilden Sie den Durchschnitt zur Berechnung der Dehnung). Sobald die Dehnung 80 % des zulässigen Wertes erreicht, verlangsamen Sie den Dehnungsvorgang.

Spannung messen: Überwachen Sie die Spannung in Echtzeit mithilfe des digitalen Displays des Spanngeräts. Sollte die Spannung plötzlich abfallen (was auf eine plastische Verformung der Kette hindeutet), stoppen Sie den Spannvorgang sofort.

„Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche“: Wenn beim Dehnen ungewöhnliche Geräusche wie „Klicken“ oder „Quietschen“ zu hören sind, kann dies auf eine Fehlpassung zwischen Kettenplatte und Bolzen hinweisen. Halten Sie die Maschine zur Überprüfung an und beheben Sie das Problem, bevor Sie fortfahren. 4. Standardisieren Sie den Entladevorgang: Vermeiden Sie Rückprallschäden.

Nach Erreichen der gewünschten Dehnung ist der Entladevorgang ebenso wichtig. Unsachgemäßes Entladen kann dazu führen, dass die Kette zurückschnellt und sich verformt.

Entlastungsgeschwindigkeit: Die Spannung langsam reduzieren. Die Entlastungsgeschwindigkeit sollte der Dehnungsgeschwindigkeit entsprechen; plötzliche Entlastung ist zu vermeiden.

Prüfung nach dem Entladen: Nach dem Entladen die Kettenteilung erneut messen, um zu prüfen, ob die Dehnung stabil ist (elastische Dehnung bildet sich zurück, plastische Dehnung bleibt bestehen). Überschreitet die Dehnung den zulässigen Wert, muss die Kette umgehend ausgetauscht werden.

Vorübergehende Sicherung: Falls die Kette nach dem Entladen vorübergehend gelagert werden muss, sollte sie an einer dafür vorgesehenen Halterung aufgehängt werden, um ein Einklemmen und Verdrehen zu vermeiden, da dies die kalibrierte Spannung beeinträchtigen könnte.

Phase 3: Wartung nach dem Dehnen – „Kontinuierliche Überwachung“ zur Verlängerung der Kettenlebensdauer

Mechanisches Dehnen ist keine einmalige Lösung. Regelmäßige Nachbehandlungen nach dem Dehnen können potenzielle Dehnungsprobleme frühzeitig erkennen:

1. Eine „Kettenstreckdatei“ anlegen

Erfassen Sie für jeden Streckvorgang wichtige Daten, um eine vollständige Lebenszyklusverwaltungsdatei zu erstellen:

Dehnungsdatum, Bediener, Gerätemodell;

Tonhöhe vor/nach dem Dehnen, Spannungswert, Haltezeit;

Betriebsbedingungen der Kette (Last, Geschwindigkeit, Temperatur).

Durch den Vergleich dieser Dateien können Sie die Dehnungsdeformationsmuster der Kette analysieren und eine Grundlage für nachfolgende Anpassungen der Dehnungsparameter schaffen.

2. Tonhöhenänderungen regelmäßig überprüfen

Entwickeln Sie einen Plan zur Überprüfung der Neigung basierend auf der Häufigkeit des Gerätebetriebs:

Übliche Ausrüstung: Monatliche Inspektion;

Schwerlast-/Hochgeschwindigkeitsgeräte: Wöchentliche Inspektion;

Kritische Anlagen (wie z. B. der Hauptantrieb der Produktionslinie): Stichprobenartige Überprüfung im Rahmen der täglichen Inspektionen.

Wenn die Teilungslängung 90 % des zulässigen Wertes erreicht, sollten Wartungsarbeiten im Voraus geplant werden, um plötzliche Ausfälle zu vermeiden. 3. Optimieren Sie die Betriebsumgebung, um die Kettenlängung zu reduzieren.
Schmierungsmanagement: Regelmäßig geeignete Schmierstoffe (z. B. Mineralöl oder synthetisches Öl) nachfüllen, um den Kettenverschleiß zu reduzieren und die Teilungslängung zu verzögern.
Lastkontrolle: Vermeiden Sie einen längeren Überlastbetrieb (die Last sollte ≤ 85 % der Nennlast betragen), um die Kettendehnung zu reduzieren.
Reinigung und Wartung: Entfernen Sie regelmäßig Staub und Verunreinigungen von der Kette, um eine unnatürliche Teilungslängung durch abrasiven Verschleiß zu verhindern.

4. Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt: Diese „scheinbar vernünftigen“ Vorgänge beschleunigen tatsächlich die Überlastung.

Selbst nach Beherrschung der Standardverfahren unterlaufen vielen immer noch Missverständnisse, die zu Überforderung führen. Hier sind drei häufige Fehlerquellen:

Mythos 1: „Je fester die Dehnung, desto besser; vermeiden Sie ein Lockern während der Operation.“

Fakt ist: Zu hohe Kettenspannung setzt die Kette dauerhaft hohen Belastungen aus und beschleunigt so die plastische Verformung. Korrekterweise sollte der Kettendurchhang (bei horizontalem Antrieb) 2–4 % des Achsabstands zwischen den beiden Kettenrädern nicht überschreiten. Ein geringerer Durchhang deutet auf zu hohe Kettenspannung hin.

Mythos 2: „Alte und neue Ketten mischen, um die Länge durch Dehnen anzupassen.“

Fakt: Die alte Kette hat bereits plastische Verformung erfahren. Beim gemeinsamen Dehnen mit der neuen Kette wird die alte Kette aufgrund ihrer geringeren Zugfestigkeit zuerst überdehnt, was zu einer ungleichmäßigen Spannungsverteilung in der Kette führt. Korrekterweise sollten alle Ketten im selben Antriebssystem durch neue Ketten desselben Modells und derselben Charge ersetzt werden. Irrtum 3: „Den Verschleiß der Kettenräder ignorieren und einfach die Kette dehnen.“
Fakt ist: Sind die Zähne des Kettenrads stark verschlissen (Zahnspitzen spitz, Zahnoberflächen abblätternd), wirkt selbst bei gedehnter Kette auf die Standardteilung beim Eingriff ungleichmäßige Kraft, was indirekt zu lokaler Überdehnung der Kette führt. Daher sollte der Zustand des Kettenrads vor dem Dehnen geprüft werden. Ist der Verschleiß zu hoch, muss das Kettenrad vor dem Dehnen der Kette ausgetauscht werden.

5. Zusammenfassung: Drei Kernprinzipien zur Gewährleistung einer kontrollierbaren mechanischen Dehnung

Die durch mechanische Dehnung verursachte Überdehnung von Rollenketten ist im Wesentlichen auf menschliches Versagen und mangelndes Verständnis der Parameter zurückzuführen. Um dieses Risiko vollständig zu vermeiden, sollten Sie die folgenden drei Grundsätze beachten:
Parameter zuerst: Vor dem Dehnen müssen wichtige Kettenparameter wie die Nennlast und die zulässige Dehnung klar definiert werden; man sollte sich nicht auf Erfahrungswerte verlassen.
Kontrollierbarer Prozess: Durch stufenweises Dehnen und Echtzeitüberwachung werden Spannung und Verformung im elastischen Bereich gehalten.
Kontinuierliche Wartung: Nach dem Dehnen sollten regelmäßige Inspektionen durchgeführt und die Umgebung optimiert werden, um die Dehnungsakkumulation zu verzögern und die Lebensdauer der Kette zu verlängern.


Veröffentlichungsdatum: 03.09.2025