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Wie erkennt man, ob die Rollenkette Schmierung benötigt?

Wie erkennt man, ob die Rollenkette Schmierung benötigt?

Im Bereich der industriellen Kraftübertragung spielen Rollenketten eine entscheidende Rolle. Ihr einwandfreier Betrieb hat maßgeblichen Einfluss auf die Stabilität und Zuverlässigkeit verschiedener Maschinen. Die Schmierung ist ein Schlüsselelement für die Instandhaltung von Rollenketten. Die korrekte Beurteilung des Schmierbedarfs verlängert nicht nur die Lebensdauer der Kette, sondern verhindert auch Maschinenausfälle und Produktionsunterbrechungen durch unzureichende Schmierung. Dieser Artikel beschreibt detailliert, wie der Schmierbedarf von Rollenketten ermittelt wird. Er behandelt verschiedene praktische Methoden, wichtige Prüfkriterien und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen und bietet Ihnen somit eine umfassende und professionelle Anleitung für die Instandhaltung Ihrer Anlagen.

Rollenkette

1. Grundstruktur und Funktionsprinzip der Rollenkette
Die Rollenkette besteht hauptsächlich aus Innen- und Außenlaschen, Bolzen, Hülsen und Rollen. Die Innen- und Außenlaschen werden durch Stanzen geformt und zeichnen sich durch hohe Festigkeit und Präzision aus. Sie bilden zusammen mit den Bolzen und Hülsen das Grundgerüst des Kettenglieds. Nach dem Durchstecken des Bolzens wird die Hülse zwischen Innen- und Außenlasche fixiert. Die Rolle wird in die Hülse eingeführt und kann sich flexibel darauf drehen.
Beim Kraftübertragungsprozess der Rollenkette greift die Rolle in die Zähne des Kettenrads ein. Durch die Rotation des Kettenrads rollt die Rolle entlang der Zahnflanke und treibt so die gesamte Kette an, wodurch die Kraftübertragung realisiert wird. Diese einzigartige Konstruktion ermöglicht einen stabilen Betrieb der Rollenkette unter anspruchsvollen Bedingungen wie hohen Geschwindigkeiten und schweren Lasten bei gleichzeitig hoher Übertragungseffizienz und Präzision. Im Langzeitbetrieb der Rollenkette treten jedoch unweigerlich Reibung und Verschleiß zwischen den Komponenten auf. Eine angemessene Schmierung ist daher entscheidend, um Reibung und Verschleiß zu reduzieren und den einwandfreien Betrieb der Rollenkette zu gewährleisten.

2. Die Bedeutung der Schmierung von Rollenketten
Reduzierung von Reibung und Verschleiß
Beim Betrieb einer Rollenkette entsteht Reibung zwischen den Rollen und den Zähnen des Kettenrads, zwischen der Hülse und dem Bolzen sowie zwischen den Kettenlaschen. Diese Reibung verbraucht nicht nur Energie und verringert den Wirkungsgrad, sondern führt auch zu allmählichem Verschleiß an den Oberflächen der verschiedenen Bauteile und beeinträchtigt somit die Präzision und Lebensdauer der Rollenkette. Durch eine sachgemäße Schmierung kann ein gleichmäßiger Ölfilm zwischen diesen Kontaktflächen gebildet werden. Dadurch entsteht Flüssigkeitsreibung oder Mischreibung zwischen den sich relativ zueinander bewegenden Teilen, wodurch Reibungswiderstand und Verschleiß deutlich reduziert werden. Beispielsweise kann in Rollenkettenantrieben von Schwerlasttransportgeräten eine gute Schmierung die Lebensdauer der Kette um ein Vielfaches verlängern und somit die Wartungskosten und Ausfallzeiten der Anlage effektiv senken.

Lärm und Vibrationen reduzieren
Beim Betrieb einer Rollenkette entstehen durch Reibung und Kollision der Komponenten Geräusche und Vibrationen. Diese beeinträchtigen nicht nur die Arbeitsbedingungen des Bedieners, sondern führen auch zu Materialermüdung und verminderter Präzision der Anlage. Schmierstoffe füllen die kleinsten Spalten zwischen den Komponenten der Rollenkette, wirken dämpfend und vibrationsdämpfend und reduzieren die direkten Stöße zwischen den Komponenten. Dadurch werden Geräusche und Vibrationen effektiv gesenkt. Experimente zeigen, dass der Geräuschpegel eines vollständig geschmierten Rollenkettenantriebs um 10–15 Dezibel gesenkt und die Vibrationsamplitude deutlich reduziert werden kann. Dies trägt zu einem ruhigeren und komfortableren Betrieb der Anlage bei.

Korrosion und Rost verhindern
In industriellen Produktionsumgebungen sind Rollenketten häufig verschiedenen korrosiven Medien wie Feuchtigkeit, Säuren, Laugen, Ölflecken usw. ausgesetzt. Diese Medien bilden leicht eine Korrosionsschicht auf der Oberfläche der Rollenkette, was zu Rost und Versprödung führt und somit die normale Übertragungsleistung beeinträchtigt. Schmierstoffe besitzen in der Regel gute Rost- und Korrosionsschutzeigenschaften und bilden einen Schutzfilm auf der Oberfläche der Rollenkette. Dieser isoliert den Kontakt zwischen dem korrosiven Medium und der Metalloberfläche der Kette und verhindert so wirksam Korrosion und Rost. Beispielsweise kann in einer feuchten Lebensmittelverarbeitungsanlage oder in der chemischen Produktion die regelmäßige Schmierung der Rollenkette deren Korrosionsbeständigkeit deutlich verbessern und den langfristig stabilen Betrieb der Anlagen unter diesen anspruchsvollen Bedingungen gewährleisten.

3. Anzeichen dafür erkennen, dass die Rollenkette geschmiert werden muss

Sichtprüfung
Trockenheit der Kettenoberfläche: Untersuchen Sie die Oberfläche der Rollenkette sorgfältig. Wenn Sie feststellen, dass der Schmierölfilm auf der Kettenoberfläche fast vollständig verschwunden ist und die Kette trocken und matt erscheint, ist dies in der Regel ein deutliches Anzeichen für unzureichende Schmierung. Unter normalen Schmierbedingungen sollte die Oberfläche der Rollenkette einen dünnen und gleichmäßigen Ölfilm aufweisen, der im Licht einen gewissen Glanz reflektiert. Fehlt der Ölfilm, kann es zu direkter Reibung zwischen den Metallen auf der Kettenoberfläche kommen, was den Verschleiß beschleunigt. Beispielsweise sind an einigen Rollenketten von Förderanlagen, die lange Zeit nicht geschmiert und gewartet wurden, feine Kratzer und Verschleißspuren aufgrund von Trockenheit auf der Kettenoberfläche zu erkennen. Dies zeigt an, dass die Kette dringend Schmieröl benötigt.

Kettenverfärbung: Bei Betrieb einer Rollenkette führt mangelhafte Schmierung zu erhöhter Reibung und damit zu starker Wärmeentwicklung. Diese Wärme oxidiert das Metall an der Kettenoberfläche und verursacht so eine Verfärbung. Eine leichte Verfärbung, beispielsweise hellgelb oder braun, deutet in der Regel auf beginnende Verschlechterung des Schmierzustands hin. Verdunkelt sich die Farbe jedoch und wird dunkelbraun oder schwarz, oder nimmt sie gar bläuliche Verfärbungen an, ist die Kette bereits stark unterschmiert und muss umgehend geschmiert werden. Andernfalls drohen schwerwiegende Schäden wie ein Kettenbruch. Beispielsweise neigt die Kettenoberfläche einer Rollenkette in einem Industrieofen unter hohen Temperaturen aufgrund mangelnder Wärmeableitung und unzureichender Schmierung zu bläulichen Verfärbungen. Dies ist ein Warnsignal für einen notwendigen Schmierungsmangel und erfordert besondere Aufmerksamkeit.

Hörurteil
Ungewöhnliche Geräusche: Achten Sie während des Betriebs Ihrer Rollenkette genau auf die Antriebsgeräusche. Normalerweise sollte die Rollenkette gleichmäßig, ruhig und relativ leise laufen. Wenn Sie ein scharfes, raues Reibungsgeräusch oder ein periodisches „Klicken“ hören, deutet dies wahrscheinlich auf unzureichende Schmierung hin. Dadurch erhöht sich die Reibung zwischen Rolle und Ritzelzähnen sowie zwischen Hülse und Bolzen, was zu ungewöhnlichen mechanischen Geräuschen führt. Beispielsweise ist bei einem Fahrrad mit Rollenkette während der Fahrt ein deutliches Quietschen zu hören, wenn die Kette nicht ausreichend geschmiert ist. Dies zeigt an, dass die Kette geschmiert und gewartet werden muss. Auch unregelmäßige Stoß- oder Vibrationsgeräusche während des Kettenlaufs können auf mangelnde Schmierung hindeuten. Sie können durch ungewöhnliche Kollisionen zwischen den Kettengliedern aufgrund erhöhter Reibung entstehen und erfordern eine genauere Überprüfung und gegebenenfalls eine Reparatur.

Geräuschentwicklung: Neben der Feststellung, ob die Rollenkette ungewöhnliche Geräusche von sich gibt, ist auch deren Entwicklung zu beachten. Nach einer gewissen Betriebsdauer sollte das Geräusch des Rollenkettenantriebs regelmäßig überwacht und aufgezeichnet werden. Eine allmähliche Zunahme des Geräuschpegels oder das Auftreten neuer Frequenzkomponenten kann auf eine Verschlechterung des Schmierzustands hindeuten. Durch den Vergleich der Geräuschdaten zu verschiedenen Zeitpunkten lassen sich Schmierprobleme der Rollenkette frühzeitig erkennen, rechtzeitig entsprechende Schmiermaßnahmen ergreifen und Anlagenausfälle vermeiden. Beispielsweise kann in einigen automatisierten Produktionslinien durch die Installation von Geräuschsensoren, die Echtzeitüberwachung des Kettenantriebsgeräuschs und die Kombination mit Datenanalysesoftware der Schmierzustand der Rollenkette präzise bestimmt und präventive Wartungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Temperaturmessung
Kettenoberflächentemperatur: Messen Sie die Oberflächentemperatur der Rollenkette während des Betriebs mithilfe von Infrarotthermometern oder Temperaturmessstreifen. Normalerweise sollte die Oberflächentemperatur der Rollenkette in einem relativ stabilen Bereich liegen. Der genaue Temperaturwert hängt von Faktoren wie Betriebsgeschwindigkeit, Belastung und Betriebsumgebung ab. Eine ungewöhnlich hohe Oberflächentemperatur kann auf unzureichende Schmierung hindeuten, die zu erhöhter Reibung und starker Wärmeentwicklung führt. Beispielsweise kann die Oberflächentemperatur im Rollenkettenantrieb eines Kratzförderers im Bergbau bei mangelhafter Schmierung um 10–20 °C oder sogar mehr über den Normalwert ansteigen. Anhaltend hohe Temperaturen beschleunigen nicht nur den Verschleiß der Kette, sondern können auch die Schmierleistung des Öls beeinträchtigen, was wiederum die Schmierbedingungen verschlechtert und einen Teufelskreis in Gang setzt. Wenn daher eine ungewöhnlich hohe Oberflächentemperatur der Rollenkette festgestellt wird, muss die Anlage sofort angehalten, der Schmierzustand überprüft und entsprechende Schmiermaßnahmen ergriffen werden.

Temperaturanstiegsrate: Neben dem absoluten Temperaturwert der Rollenkette ist auch deren Temperaturanstiegsrate von Bedeutung. Beim Anfahren der Anlage oder bei plötzlicher Lastzunahme steigt die Temperatur der Rollenkette an. Ist der Temperaturanstieg jedoch zu schnell und überschreitet er den normalen Bereich, kann dies auf ein Problem im Schmiersystem hinweisen. Beispielsweise kann sich die Steuerkette eines Automotors bei mangelhafter Schmierung während des Hochgeschwindigkeitsbetriebs stark erhitzen, was zu schwerwiegenden Schäden wie Kettenlängung, Überspringen von Zähnen oder sogar Kettenbruch führen kann. Durch die Überwachung der Temperaturanstiegsrate der Rollenkette lassen sich frühe Anzeichen von Schmierproblemen rechtzeitig erkennen und präventive Maßnahmen ergreifen, um Anlagenschäden und Sicherheitsunfälle zu vermeiden.

Reibungskoeffizientenprüfung
Professionelles Reibungsmessgerät: Verwenden Sie professionelle Reibungsmessgeräte, wie z. B. Reibungskoeffizientenmessgeräte, um den Reibungskoeffizienten der Rollenkette präzise zu messen. Während der Prüfung wird die Rollenkette im Messgerät montiert, um den Bewegungszustand unter realen Betriebsbedingungen zu simulieren. Der Reibungskoeffizient wird durch Messung der Reibung zwischen Kette und Kettenrad sowie der Bewegungsparameter der Kette selbst berechnet. Unter normalen Schmierbedingungen sollte der Reibungskoeffizient der Rollenkette in einem niedrigen und stabilen Bereich liegen. Ein signifikanter Anstieg des Reibungskoeffizienten über den Normbereich hinaus deutet auf eine unzureichende Schmierwirkung hin, der Reibungswiderstand zwischen den Kettenkomponenten erhöht sich und eine rechtzeitige Schmierungswartung ist erforderlich. Beispielsweise ist in einigen hochpräzisen mechanischen Getriebesystemen, wie z. B. dem Rollenkettenantrieb von CNC-Werkzeugmaschinen, ein hoher Reibungskoeffizient der Rollenkette erforderlich. Durch regelmäßige Prüfungen mit professionellen Reibungsmessgeräten kann sichergestellt werden, dass die Rollenkette stets optimal geschmiert ist und somit die Bearbeitungsgenauigkeit und Betriebseffizienz der Anlage gewährleistet werden.

Einfache Reibungsprüfung: Steht kein professionelles Reibungsmessgerät zur Verfügung, können einfache Reibungsprüfungen den Schmierzustand der Rollenkette grob beurteilen. Fixieren Sie beispielsweise ein Ende der Rollenkette und spannen Sie das andere Ende unter Spannung, um die Kette zu halten. Bewegen Sie die Kette dann vorsichtig von Hand und beobachten Sie ihre Bewegung. Läuft die Kette gleichmäßig, ohne Ruckeln oder Zittern und mit einem relativ leisen Geräusch, ist der Schmierzustand in der Regel gut. Läuft die Kette hingegen ungleichmäßig, ruckelt oder zittert sie und ist ein lautes Reibungsgeräusch zu hören, deutet dies auf unzureichende Schmierung hin. In diesem Fall sind weitere Untersuchungen und Maßnahmen erforderlich. Der Schmierzustand lässt sich außerdem indirekt durch Beobachtung des Kettennachgebens im Betrieb beurteilen. Gibt die Kette unter normaler Last zu stark nach, kann dies auf einen erhöhten Reibungswiderstand und damit auf eine verringerte Kettenspannung hindeuten, was ebenfalls ein Anzeichen für mangelhafte Schmierung sein kann.

Überprüfung der Kettenflexibilität
Manuelle Funktionsprüfung: Bei Stillstand der Anlage die Rollenkette manuell betätigen, um ihre Flexibilität zu prüfen. Normalerweise sollte sich die Rollenkette leicht biegen und dehnen lassen, und die Passung zwischen den Komponenten sollte fest und leichtgängig sein. Wenn die Kette bei manueller Betätigung deutlich klemmt, schwergängig ist oder unregelmäßig läuft, kann dies an unzureichender Schmierung liegen. Dadurch erhöht sich die Reibung zwischen den Kettenkomponenten, oder das Schmieröl ist gealtert und verklumpt, was die normale Kettenbewegung beeinträchtigt. Beispielsweise kann sich bei manchen Rollenketten von Maschinen, die längere Zeit nicht benutzt wurden, das Schmieröl nach längerer Standzeit absetzen oder oxidieren. Bei manueller Betätigung nimmt die Flexibilität der Kette dann deutlich ab, und eine Nachschmierung ist erforderlich.

Kettenspielprüfung: Die Prüfung des Kettenspiels einer Rollenkette dient auch der Beurteilung ihres Schmierzustands. Im Betrieb der Anlage bildet die Rollenkette unter dem Einfluss von Schwerkraft und Zugkraft ein gewisses Spiel. Ein ungewöhnlich hohes Kettenspiel kann auf mangelhafte Schmierung hindeuten, was zu erhöhtem Kettenverschleiß und größerer Teilung führt. Dadurch verringert sich die Kettenspannung, und das Kettenspiel nimmt weiter zu. Durch regelmäßiges Messen des Kettenspiels und Vergleichen mit den vom Anlagenhersteller empfohlenen Standardwerten lassen sich Schmierprobleme rechtzeitig erkennen. Beispielsweise gelten bei den Rollenkettenantrieben der Hebevorrichtungen einiger großer Krane strenge Anforderungen an das Kettenspiel. Durch regelmäßiges Prüfen und Einstellen des Kettenspiels wird sichergestellt, dass die Rollenkette stets optimal geschmiert und gespannt ist und somit der sichere Betrieb der Anlage gewährleistet wird.

Viertens, die Häufigkeit der Prüfung des Schmierzustands der Rollenkette
Die Häufigkeit der Überprüfung des Schmierzustands von Rollenketten sollte anhand verschiedener Faktoren wie Betriebsbedingungen, Arbeitsumgebung und Art und Verwendungszweck der Kette festgelegt werden. Generell gilt: Bei Anlagen mit hohen Drehzahlen, hohen Belastungen und rauen Betriebsbedingungen (z. B. hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und starke Staubbelastung) ist eine häufigere Überprüfung des Schmierzustands erforderlich. Beispielsweise ist die Rollenkette im Hochofen-Zuführsystem eines Stahlwerks über lange Zeit hohen Temperaturen, hoher Staubbelastung und starker Beanspruchung ausgesetzt. Um den ordnungsgemäßen Betrieb der Rollenkette zu gewährleisten, ist es üblicherweise notwendig, täglich eine kurze Überprüfung des Schmierzustands und wöchentlich eine umfassende Inspektion und Wartung durchzuführen. Bei Anlagen mit niedrigeren Drehzahlen, geringeren Belastungen und besseren Betriebsbedingungen, wie z. B. Aktenübertragungsgeräten im Büro, kann die Überprüfung des Schmierzustands der Rollenkette seltener erfolgen, in der Regel einmal im Monat.
Darüber hinaus sollte bei neu installierten oder reparierten Rollenkettengetrieben die Schmierung in der Anlaufphase besonders sorgfältig überwacht werden. Denn während der Einlaufphase ist das Zusammenspiel der verschiedenen Kettenkomponenten noch nicht optimal, die Reibung ist relativ hoch und der Schmierstoffverbrauch entsprechend hoch. Durch häufigere Kontrollen lassen sich Schmierprobleme rechtzeitig erkennen und beheben. Dies trägt dazu bei, dass die Rollenkette die Einlaufphase reibungslos durchläuft und ihre Lebensdauer verlängert wird. Beispielsweise wird bei einem neu installierten Motorrad-Rollenkettengetriebe empfohlen, den Schmierzustand der Kette in den ersten 500 Kilometern alle 100 Kilometer zu überprüfen und die Schmierung entsprechend anzupassen.

5. Wählen Sie das richtige Kettenschmiermittel.

Schmierstoffart
Schmieröl: Schmieröl ist ein gängiges Schmiermittel für Rollenketten mit guten Fließ- und Schmiereigenschaften. Je nach Basisöl lassen sich Schmieröle in zwei Kategorien einteilen: Mineralöl und synthetisches Öl. Mineralöl ist relativ günstig und eignet sich für die Schmierung von Rollenketten unter normalen Betriebsbedingungen. Synthetisches Öl zeichnet sich durch bessere Hochtemperaturstabilität, Fließfähigkeit bei niedrigen Temperaturen und Oxidationsbeständigkeit aus und ist daher für die Schmierung von Rollenketten unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen wie hohen Temperaturen, hohen Drehzahlen und hohen Belastungen geeignet. Beispielsweise werden in Steuerkettenantrieben von Automobilmotoren üblicherweise Hochleistungssynthetikschmierstoffe eingesetzt, um einen langfristig stabilen Betrieb der Kette unter hohen Temperaturen und hohen Drehzahlen zu gewährleisten.

Schmierfett: Schmierfett ist ein halbfestes Schmiermittel, bestehend aus Basisöl, Verdickungsmittel und Additiven. Im Vergleich zu Schmieröl bietet Schmierfett bessere Haftungs- und Dichtungseigenschaften, bildet einen dickeren Schmierfilm auf der Oberfläche der Rollenkette, verhindert wirksam das Eindringen von Verunreinigungen wie Feuchtigkeit und Staub und eignet sich zur Schmierung von Rollenketten unter Bedingungen mit niedriger Drehzahl, hoher Belastung und hoher Luftfeuchtigkeit. Beispielsweise schützt die Schmierung von Rollenketten in Bergbaumaschinen aufgrund der rauen Arbeitsbedingungen und der hohen Staubbelastung die Rollenkette besser und verlängert ihre Lebensdauer.

Leistungsindikatoren für Schmierstoffe
Viskosität: Die Viskosität ist einer der wichtigsten Leistungsindikatoren von Schmierstoffen. Sie beeinflusst direkt die Fließfähigkeit und Schmierwirkung zwischen den verschiedenen Komponenten der Rollenkette. Für schnelllaufende Rollenketten sollten Schmierstoffe mit niedrigerer Viskosität gewählt werden, um den Strömungswiderstand und damit den Energieverlust zu reduzieren. Für langsamlaufende und hochbelastete Rollenketten hingegen sind Schmierstoffe mit höherer Viskosität erforderlich, um einen ausreichend dicken Ölfilm zwischen den Kontaktflächen zu gewährleisten und die höhere Belastung effektiv aufzunehmen. Beispielsweise werden im schnelllaufenden Rollenkettenantrieb von Fahrrädern üblicherweise Schmierstoffe mit niedrigerer Viskosität eingesetzt, damit diese bei hohen Kettengeschwindigkeiten schnell alle Schmierstellen erreichen und so den Reibungswiderstand verringern. Im Rollenkettenantrieb des Hebemechanismus eines Krans hingegen ist ein Schmierfett mit höherer Viskosität erforderlich, um die Schmieranforderungen unter hoher Belastung zu erfüllen.

Antioxidation: Im Betrieb von Rollenketten ist das Schmiermittel Faktoren wie hohen Temperaturen, hohem Druck und Reibung ausgesetzt und neigt zu Oxidationsreaktionen. Dies führt zu einer verminderten Schmierleistung und zur Bildung schädlicher Substanzen wie Schlamm und Kohlenstoffablagerungen. Daher ist eine gute Antioxidation eine der wichtigsten Eigenschaften von Rollenkettenschmierstoffen. Schmierstoffe mit guten antioxidativen Eigenschaften behalten ihre chemischen Eigenschaften über lange Zeit, verlängern die Lebensdauer des Schmiermittels und reduzieren den Wartungsaufwand. Beispielsweise kann in einigen industriellen Ofen-Rollenkettenantriebssystemen, die hohen Temperaturen ausgesetzt sind, der Einsatz synthetischer Schmierstoffe mit ausgezeichneten antioxidativen Eigenschaften die schnelle Oxidation und den Verschleiß des Schmiermittels bei hohen Temperaturen wirksam verhindern und so den langfristig stabilen Betrieb der Rollenkette gewährleisten.

Wasserbeständigkeit: Bei Rollenkettenantrieben in feuchten Umgebungen oder bei häufigem Wasserkontakt ist die Wasserbeständigkeit des Schmierstoffs entscheidend. Schmierstoffe mit guter Wasserbeständigkeit behalten ihre Schmiereigenschaften auch bei Kontakt mit Wasser und werden nicht so leicht abgewaschen. Dadurch wird verhindert, dass Feuchtigkeit in die Rollenkette eindringt und Korrosion und Rost verursacht. Beispielsweise muss bei Rollenkettenantrieben von Schiffsdeckmaschinen aufgrund der langfristigen Einwirkung der feuchten Seeluft ein wasserbeständiges Fett zur Schmierung verwendet werden, um den einwandfreien Betrieb der Rollenkette unter diesen rauen Bedingungen zu gewährleisten.

VI. Schmierverfahren und -schritte für Rollenketten

Vorbereitung vor der Schmierung
Kettenreinigung: Vor dem Schmieren der Rollenkette muss diese gründlich gereinigt werden. Verwenden Sie geeignete Reinigungsmittel wie Petroleum, Diesel oder spezielle Kettenreiniger, um Verunreinigungen wie Öl, Staub, Metallspäne usw. von der Kettenoberfläche zu entfernen. Zur Reinigung können Sie eine weiche Bürste oder einen Lappen in Reinigungsmittel tauchen und alle Kettenteile vorsichtig abwischen, um sicherzustellen, dass keine Schmutzreste auf den Rollen, Kettenlaschen, Hülsen und Bolzen zurückbleiben. Wischen Sie die Kette nach der Reinigung mit einem sauberen Lappen ab und lassen Sie sie an der Luft trocknen oder blasen Sie sie mit Druckluft trocken, um zu vermeiden, dass Restfeuchtigkeit auf der Kettenoberfläche verbleibt und die Schmierwirkung beeinträchtigt.

Überprüfen Sie den Zustand der Kette: Achten Sie bei der Reinigung sorgfältig auf Verschleiß, Verformungen sowie Risse, Brüche und andere Beschädigungen der Rollenkette. Ist die Kette stark verschlissen oder beschädigt, muss sie umgehend ausgetauscht werden, um Unfälle wie Kettenbruch im weiteren Betrieb nach dem Schmieren zu vermeiden. Leicht verschlissene Ketten können nach dem Schmieren weiterverwendet werden, jedoch sind regelmäßige Kontrollen und Wartungsarbeiten erforderlich, und die Verschleißentwicklung sollte genau beobachtet werden.
Einfüllen von Schmierstoffen
Schmierstoffbefüllung: Bei mit Schmierstoffen geschmierten Rollenkettenantrieben können Ölpistolen, Ölkannen oder automatische Schmieranlagen verwendet werden, um den Schmierstoff an den verschiedenen Schmierstellen der Kette einzufüllen. Beim Einfüllen des Schmieröls ist darauf zu achten, dass es gleichmäßig auf die Kontaktflächen von Bauteilen wie Rollen, Kettenlaschen, Hülsen und Bolzen aufgetragen wird. Die Schmierölmenge sollte so dosiert werden, dass die Kette vollständig mit Schmieröl getränkt ist, aber nicht so viel, dass es überläuft. Zu viel Schmieröl führt nicht nur zu Verschwendung, sondern kann auch den Strömungswiderstand erhöhen und die Betriebseffizienz der Anlage beeinträchtigen. Beispielsweise wird bei der Schmierung von Motorrad-Rollenketten üblicherweise eine Fettpresse verwendet, um das Schmieröl gleichmäßig in den Spalt zwischen den Rollen und Kettenlaschen einzuspritzen, bis es auf der anderen Seite der Kette leicht überläuft.
Schmierung: Bei mit Fett geschmierten Rollenkettengetrieben kann eine Fettpresse verwendet werden, um Fett in die Schmierstellen der Kette einzuspritzen. Beim Einfüllen von Fett ist darauf zu achten, dass die Fettmenge nicht zu hoch ist. Im Allgemeinen sollte der Innenraum der Kette zu einem Drittel bis zur Hälfte gefüllt werden. Zu viel Fett erhöht den Laufwiderstand der Kette und führt zu einem Anstieg der Betriebstemperatur des Geräts. Da Fett schlecht fließfähig ist, muss beim Befüllen sichergestellt werden, dass es die Spalten zwischen Rollen, Kettenlaschen, Hülsen und Bolzen vollständig ausfüllt, um eine gute Schmierwirkung zu erzielen. Beispielsweise kann beim Schmieren der Kranrollenkette mit einer Fettpresse langsam Fett in jede Schmierstelle eingespritzt werden, bis etwas Fett aus den Spalten austritt. Dies zeigt an, dass die Kette vollständig gefettet ist.

Inspektion und Justierung nach der Schmierung
Schmierwirkung prüfen: Nach dem Schmieren der Rollenkette die Anlage probeweise starten und den Betriebszustand der Rollenkette sowie die Schmierwirkung überprüfen. Während des Probelaufs auf das Antriebsgeräusch der Rollenkette, die Temperaturveränderungen der Kette und mögliche Schmieröl- oder Fettleckagen achten. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, erhöhter Temperatur oder Schmierstoffverlust die Rollenkette sofort abstellen, Schmierstoffstand und Dichtheit des Schmiersystems prüfen und gegebenenfalls nachjustieren oder reparieren.
Anpassung des Schmierzyklus: Entsprechend der Schmierwirkung der Rollenkette im Probelauf und den tatsächlichen Betriebsbedingungen der Anlage sollte der Schmierzyklus entsprechend angepasst werden. Zeigt die Rollenkette innerhalb kurzer Zeit Anzeichen unzureichender Schmierung, ist der Schmierzyklus zu lang und muss verkürzt werden. Bleibt die Rollenkette hingegen über einen längeren Zeitraum gut geschmiert, kann der Schmierzyklus angemessen verlängert werden. Durch eine sinnvolle Anpassung des Schmierzyklus wird nicht nur ein dauerhaft optimaler Schmierzustand der Rollenkette sichergestellt, sondern auch der Schmierstoffverbrauch und die Wartungskosten der Anlage effektiv reduziert.

VII. Vorsichtsmaßnahmen für die Schmierung von Rollenketten

Vermeiden Sie das Mischen verschiedener Schmierstoffe: Beim Schmieren der Rollenkette dürfen keine Schmierstoffe unterschiedlicher Marken, Typen oder Leistungskennwerte gemischt werden. Die chemische Zusammensetzung und die Leistungseigenschaften verschiedener Schmierstoffe können stark variieren. Das Mischen kann chemische Reaktionen zwischen den Schmierstoffen hervorrufen, zur Bildung von Ausfällungen oder kolloidalen Substanzen führen, die Schmierwirkung beeinträchtigen und sogar Korrosion und Beschädigungen der Rollenkette verursachen. Daher muss beim Schmierstoffwechsel der alte Schmierstoff vor dem Einfüllen des neuen Schmierstoffs gründlich entfernt werden.

Verhindern Sie das Eindringen von Verunreinigungen in das Schmiersystem: Die Dichtheit des Schmiersystems der Rollenkette ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Schmierwirkung. Stellen Sie während des Schmiervorgangs sicher, dass die Schmiermittel-Einfüllöffnung und die Dichtungen des Schmiersystems intakt sind, um das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit, Metallspänen und anderen Verunreinigungen zu verhindern. Gelangen Verunreinigungen in das Schmiersystem, vermischen sie sich mit dem Schmierstoff, verringern dessen Schmierwirkung und erhöhen Reibung und Verschleiß zwischen den verschiedenen Komponenten der Rollenkette. Daher ist es im Rahmen der täglichen Wartung notwendig, die Dichtheit des Schmiersystems regelmäßig zu überprüfen, beschädigte Dichtungen umgehend auszutauschen und das Schmiersystem sauber und dicht zu halten.

Achten Sie auf die Lagerung und Aufbewahrung von Schmierstoffen: Die Lagerbedingungen beeinflussen deren Leistungsfähigkeit und Lebensdauer. Schmieröle und -fette sollten kühl, trocken und gut belüftet gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen sind zu vermeiden. Der Schmierstoffbehälter muss dicht verschlossen sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Verunreinigungen zu verhindern. Verwenden Sie Schmierstoffe nach dem FIFO-Prinzip (First In, First Out), um eine Verschlechterung der Schmierfähigkeit durch lange Lagerung zu verhindern. Lagern Sie verschiedene Schmierstoffarten getrennt, um Verwechslungen und Fehlverwendungen zu vermeiden.

Durch die Beherrschung der oben genannten Methoden und Kriterien zur Erkennung des Schmierbedarfs von Rollenketten sowie die sachgemäße Auswahl von Schmierstoffen und die Anwendung korrekter Schmierverfahren und -vorkehrungen lässt sich der einwandfreie Betrieb der Rollenkette effektiv gewährleisten, ihre Lebensdauer verlängern und die Zuverlässigkeit und Produktionseffizienz der Anlage verbessern. In der Praxis sollte ein wissenschaftlich fundierter und bedarfsgerechter Wartungsplan für die Rollenkettenschmierung erstellt werden, der auf die spezifischen Bedingungen und Betriebsbedingungen der Anlage abgestimmt ist. Regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten gewährleisten einen stets optimalen Schmierzustand der Rollenkette und somit einen stabilen Anlagenbetrieb.


Veröffentlichungsdatum: 28. Februar 2025