< img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=3849874715303396&ev=PageView&noscript=1" /> Neuigkeiten – Klassifizierung, Einstellung und Wartung von Motorradketten nach Bauform

Klassifizierung, Einstellung und Wartung von Motorradketten nach Bauform

1. Motorradketten werden nach ihrer Bauform klassifiziert:

(1) Bei den meisten in Motorradmotoren verwendeten Ketten handelt es sich um Gleitketten. Die im Motor verwendeten Gleitketten lassen sich in Steuerketten (Nockenwellenketten), Ausgleichsketten und Ölpumpenketten (die in Motoren mit großem Hubraum verwendet werden) unterteilen.

(2) Die außerhalb des Motors verwendete Motorradkette ist eine Antriebskette, die das Hinterrad antreibt. Die meisten Motorräder verwenden Rollenketten. Hochwertige Motorradketten umfassen eine breite Palette an Hülsenketten, Rollenketten, Dichtringketten und Zahnketten (geräuscharme Ketten).

(3) Die Motorrad-O-Ring-Kette (Öldichtungskette) ist eine Hochleistungs-Antriebskette, die speziell für den Motorrad-Straßenrennsport entwickelt und hergestellt wird. Die Kette ist mit einem speziellen O-Ring ausgestattet, der das Schmieröl in der Kette vor Staub und Schmutz abdichtet.

Motorradketten einstellen und warten:

(1) Die Motorradkette muss regelmäßig nach Bedarf nachgespannt werden. Dabei ist auf eine gute Geradheit und Spannung zu achten. Geradheit bedeutet, dass das große und kleine Kettenblatt sowie die Kette in einer geraden Linie liegen müssen. Nur so wird sichergestellt, dass Kettenblätter und Kette nicht zu schnell verschleißen und die Kette während der Fahrt nicht abspringt. Eine zu lockere oder zu straffe Spannung beschleunigt den Verschleiß bzw. die Beschädigung von Kette und Kettenblättern.

(2) Durch normalen Verschleiß verlängert sich die Kette während des Gebrauchs allmählich. Dies führt zu einem zunehmenden Durchhängen, starken Vibrationen, erhöhtem Verschleiß und sogar zum Überspringen und Ausfallen von Zähnen. Daher sollte die Kettenspannung umgehend angepasst werden.

(3) Im Allgemeinen muss die Kettenspannung alle 1.000 km nachjustiert werden. Die korrekte Einstellung erfolgt durch manuelles Auf- und Abbewegen der Kette, sodass der Bewegungsspielraum zwischen 15 mm und 20 mm liegt. Bei Überlastung, beispielsweise bei Fahrten auf unbefestigten Straßen, sind häufigere Nachjustierungen erforderlich.

4) Wenn möglich, sollte zur Wartung ein spezielles Kettenöl verwendet werden. In der Praxis sieht man häufig, dass Benutzer das Altöl vom Motor auf die Kette streichen, wodurch Reifen und Rahmen mit schwarzem Öl bedeckt werden. Dies beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern führt auch dazu, dass sich dicker Staub an der Kette festsetzt. Besonders an regnerischen und schneereichen Tagen verursacht der festsitzende Sand vorzeitigen Verschleiß am Kettenrad und verkürzt dessen Lebensdauer.

(5) Kette und Zahnscheibe regelmäßig reinigen und rechtzeitig fetten. Bei Regen, Schnee und schlammigen Straßenverhältnissen ist eine intensivere Pflege von Kette und Zahnscheibe erforderlich. Nur so lässt sich deren Lebensdauer verlängern.

beste Rollenkette


Veröffentlichungsdatum: 09.10.2023