Grund:
1. Mangelhafte Qualität, fehlerhafte Rohstoffe.
2. Nach längerem Betrieb kommt es zu ungleichmäßigem Verschleiß und Materialausdünnung zwischen den Gliedern, und die Ermüdungsbeständigkeit ist gering.
3. Die Kette ist verrostet und korrodiert, was zu Brüchen führen kann.
4. Zu viel Öl, was bei starker Beanspruchung zu heftigem Zahnspringen führt.
5. Die Kettenglieder sind zu eng und zu hart, was zu Brüchen führt.
Ansatz:
Im Allgemeinen ist die Autokette in der Mitte gerissen. Mit einem Kettennieter und einem Schnellverschluss lässt sich die gerissene Kette einfach wieder verbinden. Andernfalls bleibt nur die Möglichkeit, das Fahrzeug zur Reparatur in eine Werkstatt zu schieben. Mit einem passenden Kettennieter und etwas Werkzeug wie einem Hammer ist die Reparatur unterwegs zwar möglich, aber mühsam und zeitaufwendig. Daher ist von einer Reparatur unterwegs abzuraten.
Zuerst die gesamte gerissene Kette entfernen, die obere Stange des Kettennieters mit dem Stift in der Kette ausrichten, dann den Kettennieter langsam befestigen, um den Stift zu entfernen, und die Kette schnell mit einem Vorder- und einem Rückhaken durch das Kettengeflecht an beiden Enden führen und dann die beiden Enden verriegeln, und die gerissene Kette wird verbunden.
Das ist möglich, wenn man das nötige Werkzeug und Material hat. Ohne Vorbereitung bleibt einem meist nur die Möglichkeit, das Fahrzeug zur Reparaturwerkstatt zu bringen, und oft wird dabei Öl nachgeholfen. Zweitens: Ist die Kette im Allgemeinen gerissen, deutet das auf fortgeschrittenen Verschleiß hin; in diesem Fall sollte sie möglichst schnellstmöglich ausgetauscht werden.
Veröffentlichungsdatum: 30. August 2023
