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Eine vollständige Analyse des Präzisionsschmiedeprozesses für Rollenketten

Eine vollständige Analyse des Präzisionsschmiedeprozesses für Rollenketten: Das Geheimnis der Qualität vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt

In der industriellen Getriebeindustrie ist die Zuverlässigkeit vonRollenkettenDie Betriebseffizienz und die Lebensdauer der Produktionsanlagen werden maßgeblich durch die Präzisionsschmiedetechnologie bestimmt. Als Kernfertigungstechnologie für Rollenkettenkomponenten erzielt das Präzisionsschmieden mit seinem Vorteil der endformnahen Fertigung ein optimales Gleichgewicht zwischen Maßgenauigkeit, mechanischen Eigenschaften und Produktionseffizienz. Dieser Artikel beleuchtet den gesamten Präzisionsschmiedeprozess für Rollenketten und enthüllt die Geheimnisse hochwertiger Rollenketten.

Rollenkette

1. Vorverarbeitung: Rohstoffauswahl und Vorbehandlung – Qualitätssicherung an der Quelle

Die Grundlage für Qualität beim Präzisionsschmieden bildet die sorgfältige Auswahl der Rohmaterialien und deren wissenschaftliche Vorbehandlung. Die tragenden Kernkomponenten von Rollenketten (Rollen, Buchsen, Laschen usw.) müssen wechselnden Belastungen, Stößen und Verschleiß standhalten. Daher beeinflussen die Auswahl und Behandlung der Rohmaterialien die Leistungsfähigkeit des Endprodukts unmittelbar.

1. Rohmaterialauswahl: Auswahl von Stahl, der den Leistungsanforderungen entspricht
Je nach Anwendungsbereich der Rollenkette (z. B. Baumaschinen, Automobilgetriebe und Präzisionswerkzeugmaschinen) werden typischerweise hochwertige Baustähle aus Kohlenstoffstahl oder legiertem Baustahl verwendet. Rollen und Buchsen erfordern beispielsweise hohe Verschleißfestigkeit und Zähigkeit, weshalb häufig legierte Einsatzstähle wie 20CrMnTi zum Einsatz kommen. Kettenlaschen hingegen benötigen ein ausgewogenes Verhältnis von Festigkeit und Dauerfestigkeit, wofür oft Baustähle mit mittlerem Kohlenstoffgehalt wie 40Mn und 50Mn verwendet werden. Bei der Materialauswahl wird die chemische Zusammensetzung des Stahls mittels Spektralanalyse geprüft, um sicherzustellen, dass der Gehalt an Elementen wie Kohlenstoff, Mangan und Chrom nationalen Normen wie GB/T 3077 entspricht. Dadurch werden Schmiederisse oder Leistungseinbußen aufgrund von Abweichungen in der Zusammensetzung vermieden.

2. Vorbehandlungsprozess: „Aufwärmen“ für das Schmieden

Nach Anlieferung im Werk durchlaufen die Rohstoffe drei wichtige Vorbehandlungsschritte:

Oberflächenreinigung: Durch Kugelstrahlen werden Zunder, Rost und Öl von der Stahloberfläche entfernt, um zu verhindern, dass Verunreinigungen beim Schmieden in das Werkstück gepresst werden und dadurch Defekte entstehen.

Zuschnitt: Präzisionssägen oder CNC-Scheren werden verwendet, um den Stahl in Blöcke mit festem Gewicht zu schneiden, wobei der Schnittgenauigkeitsfehler innerhalb von ±0,5 % kontrolliert wird, um nach dem Schmieden gleichbleibende Werkstückabmessungen zu gewährleisten.

Erwärmung: Der Rohling wird in einen Mittelfrequenz-Induktionsofen eingeführt. Die Erwärmungsrate und die endgültige Schmiedetemperatur werden je nach Stahlsorte (z. B. wird Kohlenstoffstahl typischerweise auf 1100–1250 °C erhitzt) so gesteuert, dass der ideale Schmiedezustand mit „guter Plastizität und geringem Verformungswiderstand“ erreicht wird, während gleichzeitig eine Überhitzung oder ein Überbrennen vermieden wird, die die Materialeigenschaften beeinträchtigen könnten.

II. Kernschmieden: Präzisionsformung für endkonturnahe Formgebung

Der Kernschmiedeprozess ist entscheidend für die Fertigung von Rollenkettenkomponenten mit minimalem oder gar keinem Materialabtrag. Je nach Bauteilstruktur kommen vorwiegend Gesenkschmieden und Stauchschmieden zum Einsatz, wobei Präzisionsformen und intelligente Anlagen den Umformprozess realisieren.

1. Formvorbereitung: Das „Schlüsselmedium“ für präzise Übertragung

Präzisionsschmiedeformen werden aus H13-Warmarbeitsstahl gefertigt. Durch CNC-Fräsen, EDM-Bearbeitung und Polieren erreicht der Formhohlraum eine Maßgenauigkeit von IT7 und eine Oberflächenrauheit von Ra ≤ 1,6 μm. Die Form muss auf 200–300 °C vorgewärmt und mit Graphitschmierstoff besprüht werden. Dies reduziert nicht nur Reibung und Verschleiß zwischen Rohling und Form, sondern ermöglicht auch ein schnelles Entformen und verhindert Anhaften. Bei symmetrischen Bauteilen wie Walzen muss die Form zudem mit Umlenknuten und Entlüftungsöffnungen versehen sein, um sicherzustellen, dass das flüssige Metall (der heiße Rohling) den Hohlraum gleichmäßig füllt und Luft und Verunreinigungen entfernt werden.

2. Schmieden: Kundenspezifische Bearbeitung basierend auf den Bauteileigenschaften

Walzenschmieden: Hierbei kommt ein zweistufiges Verfahren zum Einsatz, das aus Stauchen und anschließendem Fertigschmieden besteht. Der erhitzte Rohling wird zunächst in einem Vorschmiedegesenk gestaucht, wodurch das Material verformt und der Vorschmiedehohlraum ausgefüllt wird. Anschließend wird der Rohling zügig in das Fertigschmiedegesenk überführt. Unter dem hohen Druck einer Presse (typischerweise einer Warmschmiedepresse mit einer Kraft von 1000–3000 kN) wird der Rohling vollständig in den Fertigschmiedehohlraum eingepresst. Dadurch entstehen die sphärische Oberfläche, die Innenbohrung und weitere Strukturen der Walze. Schmiedegeschwindigkeit und -druck müssen während des gesamten Prozesses präzise gesteuert werden, um Risse im Werkstück durch übermäßige Verformung zu vermeiden.

Hülsenschmieden: Es kommt ein kombiniertes Stanz-Aufweitverfahren zum Einsatz. Zunächst wird mit einem Stempel ein Sackloch in die Mitte des Rohlings gestanzt. Anschließend wird das Loch mithilfe einer Aufweitmatrize auf die gewünschten Abmessungen erweitert, wobei eine gleichmäßige Wandstärketoleranz der Hülse von ≤ 0,1 mm eingehalten wird.

Kettenplatten-Schmieden: Aufgrund der flachen und dünnen Struktur der Kettenplatten wird ein mehrstufiges, kontinuierliches Gesenkschmiedeverfahren eingesetzt. Nach dem Erhitzen durchläuft der Rohling Vorform-, Endform- und Besäumstationen. So werden Profil und Bohrungen der Kettenplatte in einem Arbeitsgang mit einer Produktionsrate von 80–120 Stück pro Minute gefertigt.

3. Nachbearbeitung nach dem Schmieden: Stabilisierung von Leistung und Aussehen

Das geschmiedete Werkstück wird unmittelbar danach einer Restwärmeabschreckung oder isothermen Normalisierung unterzogen. Durch Steuerung der Abkühlgeschwindigkeit (z. B. mittels Wassersprühkühlung oder Nitratbadkühlung) wird das metallografische Gefüge des Werkstücks so eingestellt, dass bei Bauteilen wie Rollen und Buchsen ein gleichmäßiges Sorbit- oder Perlitgefüge erzielt wird. Dies verbessert die Härte (Rollenhärte typischerweise HRC 58–62) und die Dauerfestigkeit. Gleichzeitig werden mit einer Hochgeschwindigkeits-Entgratungsmaschine Grate und Nähte von den Schmiedekanten entfernt, um sicherzustellen, dass das Bauteil den Konstruktionsvorgaben entspricht.

3. Endbearbeitung und Verstärkung: Qualitätsverbesserung bis ins Detail

Nach dem Kernschmieden weist das Werkstück bereits ein Grundbild auf, jedoch sind Nachbearbeitungs- und Verstärkungsprozesse erforderlich, um seine Präzision und Leistungsfähigkeit weiter zu verbessern und den strengen Anforderungen der Hochgeschwindigkeits-Rollenkettenübertragung gerecht zu werden.

1. Präzisionskorrektur: Korrektur kleinerer Verformungen

Aufgrund von Schwindung und Spannungsabbau nach dem Schmieden können Werkstücke geringfügige Maßabweichungen aufweisen. Im Nachbearbeitungsprozess wird ein Präzisionskorrekturwerkzeug eingesetzt, um durch Druck auf das kalte Werkstück die Maßabweichungen auf innerhalb von IT8 zu korrigieren. Beispielsweise muss der Rundheitsfehler des Außendurchmessers der Rolle unter 0,02 mm und der Zylindrizitätsfehler des Innendurchmessers der Hülse unter 0,015 mm liegen, um einen reibungslosen Kettenlauf nach der Montage zu gewährleisten.
2. Oberflächenhärtung: Verbesserung der Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit

Je nach Anwendungsumgebung erfordern Werkstücke eine gezielte Oberflächenbehandlung:

Aufkohlen und Abschrecken: Rollen und Buchsen werden in einem Aufkohlungsofen bei 900–950 °C für 4–6 Stunden aufgekohlt, um einen Oberflächenkohlenstoffgehalt von 0,8–1,2 % zu erreichen. Anschließend werden sie bei niedrigen Temperaturen abgeschreckt und angelassen, um ein Gradientengefüge mit hoher Oberflächenhärte und hoher Kernschlagzähigkeit zu erzielen. Die Oberflächenhärte kann über HRC 60 und die Kernschlagzähigkeit ≥ 50 J/cm² erreichen.

Phosphatierung: Bauteile wie Kettenplatten werden phosphatiert, um einen porösen Phosphatfilm auf der Oberfläche zu bilden. Dies verbessert die Haftung des nachfolgenden Fetts und erhöht die Korrosionsbeständigkeit.

Kugelstrahlen: Durch das Kugelstrahlen der Kettenplattenoberfläche wird mittels des Aufpralls von Schnellarbeitsstahlkugeln eine Druckeigenspannung erzeugt, wodurch die Entstehung von Ermüdungsrissen verringert und die Ermüdungslebensdauer der Kette verlängert wird.

IV. Vollständige Prozessprüfung: Ein Qualitätssicherungsinstrument zur Beseitigung von Fehlern

Jeder Präzisionsschmiedeprozess wird strengstens geprüft, wodurch ein umfassendes Qualitätskontrollsystem vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt entsteht, das eine 100%ige Qualitätssicherung für alle Rollenkettenkomponenten gewährleistet, die das Werk verlassen.

1. Prozessinspektion: Echtzeitüberwachung wichtiger Parameter

Heizungsinspektion: Zur Überwachung der Knüppelerhitzungstemperatur in Echtzeit werden Infrarotthermometer eingesetzt, wobei der Fehler innerhalb von ±10°C kontrolliert wird.

Formprüfung: Die Formkavität wird alle 500 gefertigten Teile auf Verschleiß geprüft. Bei einer Oberflächenrauheit von über 3,2 μm werden umgehend Polierarbeiten durchgeführt.

Dimensionsprüfung: Eine dreidimensionale Koordinatenmessmaschine wird zur Stichprobenentnahme und Prüfung von Schmiedeteilen eingesetzt, wobei der Fokus auf Schlüsselabmessungen wie Außendurchmesser, Innendurchmesser und Wandstärke liegt. Die Stichprobenrate beträgt mindestens 5 %.

2. Endproduktprüfung: Umfassende Überprüfung der Leistungsindikatoren

Prüfung der mechanischen Eigenschaften: An fertigen Produkten werden stichprobenartig Härteprüfungen (Rockwell-Härteprüfgerät), Schlagzähigkeitsprüfungen (Pendelschlagprüfgerät) und Zugfestigkeitsprüfungen durchgeführt, um die Einhaltung der Produktnormen sicherzustellen.

Zerstörungsfreie Prüfung: Ultraschallprüfungen werden zur Erkennung innerer Defekte wie Poren und Risse eingesetzt, während Magnetpulverprüfungen zur Erkennung von Oberflächen- und Untergrunddefekten verwendet werden.

Montageprüfung: Qualifizierte Komponenten werden zu einer Rollenkette montiert und dynamischen Leistungsprüfungen unterzogen, darunter Übertragungsgenauigkeit, Geräuschpegel und Dauerfestigkeit. Eine Komponente gilt beispielsweise erst dann als qualifiziert, wenn sie 1000 Stunden lang störungsfrei mit 1500 U/min kontinuierlich gelaufen ist.

V. Prozessvorteile und Anwendungswert: Warum ist Präzisionsschmieden die erste Wahl der Industrie?
Im Vergleich zum traditionellen Verfahren „Schmieden + umfangreiches Schneiden“ bietet das Präzisionsschmieden drei wesentliche Vorteile für die Herstellung von Rollenketten:

Hohe Materialausnutzung: Die Materialausnutzung hat sich von 60-70 % bei traditionellen Verfahren auf über 90 % erhöht, wodurch der Rohstoffverlust deutlich reduziert wurde;

Hohe Produktionseffizienz: Durch den Einsatz von Mehrstationen-Kontinuierschmiedeverfahren und automatisierten Anlagen ist die Produktionseffizienz 3- bis 5-mal höher als bei herkömmlichen Verfahren;

Hervorragende Produktleistung: Durch das Schmieden verteilt sich die Faserstruktur des Metalls entlang der Werkstückkontur, wodurch eine stromlinienförmige Struktur entsteht, was zu einer Steigerung der Dauerfestigkeit um 20-30 % im Vergleich zu bearbeiteten Teilen führt.

Diese Vorteile haben zu einer weitverbreiteten Verwendung präzisionsgeschmiedeter Rollenketten im High-End-Maschinenbau geführt, beispielsweise in Kettenantrieben für Baumaschinen, Steuerketten für Automobilmotoren und Spindelantrieben für Präzisionswerkzeugmaschinen. Sie sind zu zentralen Antriebskomponenten geworden, die den stabilen Betrieb von Industrieanlagen gewährleisten.

Abschluss
Das Präzisionsschmiedeverfahren für Rollenketten ist das Ergebnis eines umfassenden Ansatzes, der Materialwissenschaft, Werkzeugtechnik, automatisierte Steuerung und Qualitätsprüfung vereint. Von den strengen Standards bei der Rohmaterialauswahl über die millimetergenaue Steuerung beim Kernschmieden bis hin zur umfassenden Prüfung des Endprodukts verkörpert jeder Prozessschritt den Einfallsreichtum und die technische Kompetenz der industriellen Fertigung.


Veröffentlichungsdatum: 24. September 2025